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BDEW greift Kernelemente des "5-Punkte-Plans" der Thüga-Gruppe auf

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München, Berlin (ots)

Die jüngst vom Branchenverband BDEW vorgestellte "Roadmap Gas" bestätigt wesentliche Positionen des "5-Punkte-Plan für erneuerbare Gase" der Thüga-Gruppe aus dem vergangenen Jahr.

Mit der BDEW "Roadmap Gas - Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und Flexibilität mit klimaneutralen Gasen" zeigt der Branchenverband umfassend und fachlich fundiert auf, wie die vorhandene Gasinfrastruktur einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Wir begrüßen insbesondere:

  • den aufgezeigten Pfad zur zunehmenden Beimischung von Wasserstoff bis hin zu 100% auf allen Netzebenen. Die vorgeschlagenen parallelen Leitungen von Erdgas und Wasserstoff auf Ebene der Fernleitungsnetzbetreiber gibt den Verteilnetzbetreibern und den angeschlossenen Kunden die notwendige Flexibilität bei der Transformation hin zu höheren Wasserstoff-Beimischungen.
  • die mögliche Nutzung von klimaneutralem Gas in allen Sektoren. Klimaneutrale Gase können in allen Sektoren - Wärme, Industrie und Mobilität - einen wichtigen Beitrag leisten.
  • Als Instrument für einen stabilen wettbewerblichen Markthochlauf von Wasserstoff und Biomethan wird eine verbindliche THG-Minderungsquote für Gas-Kunden, die nicht Teil des EU Emissionshandels, sind vorgeschlagen.

"Als Thüga-Gruppe wollen wir nicht einzelne Energieträger und Technologien gegeneinander ausspielen, sondern alle verfügbaren Optionen bestmöglich für den Klimaschutz nutzen. Die BDEW Roadmap Gas arbeitet ganz konkret heraus, wie das Potential in der Gas-Infrastruktur gehoben werden kann", erklärt Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft.

Quote für klimaneutrale Gase als klares Signal der Branche

Die Thüga hatte ihren "5-Punkte-Plan zur Markteinführung von erneuerbarem Gas" im Juni 2019 gemeinsam mit rund 60 Partnerunternehmen des Stadtwerkeverbunds vorgelegt. "Darin plädieren wir u.a. dafür, eine verbindliche, schrittweise ansteigende Quote für erneuerbare Gase wie Biomethan und Wasserstoff einzuführen. Die soll bei der Belieferung von Gas-Kunden gelten, die nicht bereits Teil des EU-Emissionshandels sind", erläutert Dr. Christian Friebe von der Stabsstelle Energiepolitik bei der Thüga.

Die Idee des Stadtwerkeverbunds einer Quote für erneuerbare Gase im Nicht-ETS-Sektor wurde nun vom Branchenverband BDEW aufgegriffen und zu einer THG-Minderungsquote weiterentwickelt. Die grundsätzliche Wirkung ist in beiden Fällen gleich: Biomethan und Wasserstoff können sich in einem stabilen wettbewerblichen Marktumfeld positiv entwickeln und dabei einen relevanten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Politisches Zeichen kommt zur richtigen Zeit

Die BDEW-Roadmap untermauert außerdem viele Ideen, die in der Nationalen Wasserstoffstrategie durch die Bundesregierung skizziert werden. "Wir freuen uns über das mutige und klare Signal der Politik für eine Energiezukunft mit Wasserstoff," sagt Michael Riechel. "Die Berücksichtigung von Wasserstoff im Wärmesektor sollte darin aber eine deutlich stärkere Berücksichtigung finden, als es jetzt der Fall ist. Die BDEW Roadmap Gas zeigt dafür den Rahmen auf."

Thüga-Experten treiben erneuerbare Gase voran

Die Thüga-Gruppe beschäftigt sich seit vielen Jahren mit einer Energiezukunft auf Basis erneuerbarer Gase. Die Politikexperten der Thüga koordinieren gemeinsame Positionen der rund 100 kommunalen Energie- und Wasserversorger. Diese werden vom Netzwerk an politische Vertreter auf kommunaler, Länder- und Bundesebene bis hin zur EU kommuniziert. Flankiert werden die Aktivitäten durch Engagements in der Power-to-X-Allianz oder dem Dialogprozess Gas 2030.

Ebenso erproben die Energieexperten der Thüga erneuerbare Gase, insbesondere Wasserstoff, mehrfach in der Praxis. Mit einer Power-to-X-Demonstrationsanlage wurde 2014 in Frankfurt die technische Machbarkeit der Technologie als Verknüpfung von Strom- und Gasnetz aufgezeigt. Aktuell beteiligt sich die Thüga im "Reallabor Westküste 100" am Aufbau einer regionalen Wasserstoffwirtschaft.

BDEW Roadmap Gas

Thüga 5-Punkte Plan für erneuerbares Gas

Über Thüga:

Die in München ansässige Thüga Aktiengesellschaft (Thüga) ist eine Beteiligungs- und Fachberatungsgesellschaft mit kommunaler Verankerung. 1867 gegründet, ist sie als Minderheitsgesellschafterin bundesweit an rund 100 Unternehmen der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft beteiligt. Die jeweiligen Mehrheitsgesellschafter sind Städte und Gemeinden. Mit ihren Partnern bildet Thüga den größten kommunalen Verbund lokaler und regionaler Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland - die Thüga-Gruppe.

Gemeinsames Ziel ist es, die Zukunft der kommunalen Energie- und Wasserversorgung zu gestalten. Mit ihren mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt und baut Thüga die Gruppe weiter aus, unterstützt kommunale Unternehmen mit Beratung sowie Dienstleistungsgesellschaften und trägt so zur Wettbewerbsfähigkeit ihrer Partner bei. Diese verantworten die aktive Marktbearbeitung mit ihren lokalen und regionalen Marken: Insgesamt versorgen die Thüga-Partner mit ihren mehr als 20.000 Mitarbeitern bundesweit über vier Millionen Kunden mit Strom, zwei Millionen Kunden mit Erdgas und eine Million Kunden mit Trinkwasser. Im Jahr 2018 haben sie dabei einen Umsatz von mehr als 21 Milliarden Euro erwirtschaftet.

www.thuega.de

Pressekontakt:

Dr. Detlef Hug
detlef.hug@thuega.de
Tel. +49 (0) 89-38197-1222

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