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WAZ: Es klingt abenteuerlich. Kommentar von Hans-Josef Justen

Essen (ots)

Dass eigentlich nichts mehr unmöglich ist, lehrte
uns der Fall des Schiedsrichters Robert Hoyzer, der sich mit einer 
Wett-Mafia verbrüderte und Fußballspiele so lange verpfiffen hat, bis
die Quote stimmte. Doch trotz dieser Erfahrungen liest sich die 
Geschichte um Zenit St. Petersburg und Bayern München wie eine 
abenteuerliche Räuberpistole: Deutschlands Rekordmeister soll das 
Halbfinale im Uefa-Pokal beim neureichen Gazprom-Klub Zenit St. 
Petersburg mit 0:4 verloren haben, weil eine russische Bande mit etwa
50 Millionen manipulierte.
 Abgesehen davon, dass nicht einmal die Währung bekannt ist, in der 
die Ganoven angeblich gezahlt haben, irritieren die Motive. Zum einen
war Zenit St. Petersburg sportlich stark genug, und zum anderen 
übersteigt es jegliche Vorstellungskraft, dass die Bayern ihren 
weltweit exzellenten Ruf für einen Judaslohn riskiert hätten.

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Telefon: 0201 / 804-2727
zentralredaktion@waz.de

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