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Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG (Rostock) zu Türkei/Irak/kurden

Rostock (ots)

Trotz alledem - es handelt sich um ein letztes
Aufbäumen der PKK. Die Kurdische Arbeiterpartei ist so sektiererisch 
wie politisch abgewirtschaftet. Und seit ihr stalinistischer Führer 
Abdullah Öcalan 1999 in lebenslange türkische Haft kam und später 
öffentlich die Kurden gemahnte, den bewaffneten Kampf einzustellen, 
hat sich die Lage dramatisch gewandelt. Im Zuge des 
EU-Beitrittsprozesses hat die Türkei Schritt für Schritt die Rechte 
für die 15 Millionen Kurden im Land gestärkt. Und bei der letzten 
Wahl wählte die Mehrheit der Kurden die regierende AKP von Premier 
Erdogan!
Eine Zeitenwende, die belegt: Der 1920 im Friedensvertrag von Sevres 
versprochene Kurdenstaat ist endgültig abgetan. Er hat seine 
Entsprechung wohl schon gefunden - in Irakisch-Kurdistan, wo vier 
Millionen Kurden seit Jahren quasi im funktionierenden staatlichen 
Gemeinwesen friedlich zusammenleben.

Pressekontakt:

Ostsee-Zeitung
Harald Kroeplin
Telefon: +49 (0381) 365-439
harald.kroeplin@ostsee-zeitung.de

Original-Content von: Ostsee-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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