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DBU Naturerbe erhält die Heidelandschaft im Kaarzer Holz

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Die DBU-Naturerbefläche Kaarzer Holz östlich des Schweriner Sees besteht großenteils aus Mischwald. Um den Erhalt des rund 60 Hektar großen Offenlandes kümmern sich seit 2018 rund 900 Schafe und Ziegen der Wanderschäferei Seebürger. Die Weidetiere kommen aber allein nicht gegen den starken Gehölzwuchs auf der Fläche an. Um der Verbuschung Herr zu werden, mulchte der Forstservice Scharlaug aus Rastow in den vergangenen zwei Monaten 40 ha der Offenlandfläche.

Hiermit senden wir Ihnen eine Pressemitteilung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Über eine Veröffentlichung freuen wir uns.

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Forstservice bezwingt starken Gehölzwuchs

DBU Naturerbe erhält die Heidelandschaft im Kaarzer Holz

Demen. Die DBU-Naturerbefläche Kaarzer Holz östlich des Schweriner Sees besteht großenteils aus Mischwald. Eine Besonderheit im Landschaftsbild stellt die rund 60 Hektar (ha) große offene Heidelandschaft im Süden der Fläche dar. Um den Erhalt des Offenlandes kümmern sich seit 2018 rund 900 Schafe und Ziegen der Wanderschäferei Seebürger. "Die Weidetiere kommen aber allein nicht gegen den starken Gehölzwuchs auf der Fläche an. Um der Verbuschung Herr zu werden, mulchte der Forstservice Scharlaug aus Rastow in den vergangenen zwei Monaten 40 ha der Offenlandfläche", erklärt Susanne Belting, Fachliche Leiterin der DBU Naturerbe GmbH, einer gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Die Kosten für die Maßnahme liegen im fünfstelligen Bereich. Sie sei jedoch unverzichtbar, um den wertvollen Heide-Lebensraum zu erhalten.

Ehemalige Militärfläche dem Naturschutz gewidmet

"Ursprünglich entstand das Offenland nicht aus Naturschutzgründen. Das Militär nutzte die Naturerbefläche von 1972 bis 2006 als Übungsplatz", erklärt Revierleiterin Verena Bastian vom Bundesforstbetrieb Trave. Auf dem ehemaligen Schießplatz Demen hielten Nationale Volksarmee und später Bundeswehr das Areal zur besseren Sicht für die Militärübungen frei von Gehölz. 2013 ging die Fläche Kaarzer Holz als Teil des Nationalen Naturerbes an das DBU Naturerbe.

Ginster, Traubenkirschen und junge Kiefern entnommen

"Zunehmend wuchsen junge Bäume und Sträucher auf dem stillgelegten Schießplatz. So drohte die Heidelandschaft zu verschwinden", sagt Bastian. In diesem Jahr unterstützte ein Traktor mit Forstmulchgerät die Weidetiere. Die Maschine schnitt dabei in einem Vorgang Ginster, Traubenkirschen und junge Kiefern im Offenland ab, um sie sofort auch zu häckseln. Kleine Baumgruppen und Einzelbäume seien von den Mulcharbeiten ausgenommen, um Nist- und Rückzugsorte für Vögel und andere Tiere zu erhalten. "Das bereits zugewachsene unebene Gelände war nicht einfach zu befahren. Der Forstservice hat die Arbeiten jedoch erfolgreich abgeschlossen. Nun können wieder unsere tierischen Landschaftspfleger ans Werk", resümiert die Revierleiterin.

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Franz-Georg Elpers
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