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Bundesinnung der Hörakustiker KdöR

Richtig hören mit Richtungshören
Wer gut hört, bewegt sich sicher(er) im Alltag

Richtig hören mit Richtungshören / Wer gut hört, bewegt sich sicher(er) im Alltag
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Mainz (ots)

Egal ob beim Autofahren, Fußballspielen oder beim Spaziergang durch den Park - um Hupen und Sirenen, herannahende Autos oder einen scharf geschossenen Ball rechtzeitig wahrnehmen zu können, ist das binaurale Hören notwendig. Nur dadurch kann die Richtung, aus der eine potentielle Gefahr droht, erkannt werden.

Deshalb gilt nicht nur im Straßenverkehr: Gutes Hören ist genauso wichtig wie scharfes und deutliches Sehen. Die wenigsten Menschen schätzen allerdings ihr Hörvermögen richtig ein. Viele können nicht exakt einordnen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt - das ist wichtig, wenn Gefahr droht.

Der Begriff Richtungshören beschreibt die Fähigkeit, die Richtung einer Schallquelle zu erkennen. Entscheidend ist dabei das binaurale Hören, also das Hören mit beiden Ohren. Logisch: Der Schall erreicht das ihm zugewandte Ohr schneller als das von ihm abgewandte. Aus dieser Information leitet das Gehirn automatisch ab, aus welcher Richtung Gefahr droht. Sofort wendet sich der Blick dorthin. Gerade bei Dunkelheit verlässt man sich mehr und mehr auf seinen Hörsinn, nämlich auf das Richtungshören.

Uneingeschränktes, gutes Hörvermögen auf beiden Ohren ist hierfür unabdingbar. "Hören allgemein und das räumliche Hören insbesondere spielen eine wichtige Rolle, um sich im Alltag zurecht zu finden und in jeder Situation schnell und angemessen reagieren zu können", sagt Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha), selbst Meisterin vom Fach.

Ob das Gehör einwandfrei funktioniert, kann der Hörakustiker herausfinden. Er führt vor Ort einen - in der Regel kostenlosen - Hörtest durch und kann einen Hörverlust bei Bedarf mit einem individuell angepassten Hörsystem ausgleichen. "Häufig wird bei Schwerhörigkeit die binaurale Versorgung - Hörsysteme für beide Ohren - empfohlen, da sich dies positiv auf das Richtungshören und das Sprachverständnis auszahlt", informiert Marianne Frickel. Auch hierzu berät der Hörakustiker.

Hintergrund zum Hörakustiker-Handwerk

Mit 5.900 Hörakustiker-Betrieben und rund 14.500 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk etwa 3 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

Pressekontakt:

V.i.S.d.P.: Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) KdöR
Dr. Juliane Schwoch
Wallstraße 5
55122 Mainz
Internet: www.biha.de
Telefon: 06131 965 60-28
E-Mail: schwoch@biha.de

Original-Content von: Bundesinnung der Hörakustiker KdöR, übermittelt durch news aktuell

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