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COMPUTERWOCHE-Interview mit IBM-Chef Martin Jetter: "Unsere Kunden wollen für Leistungen nicht mehr die hiesigen Preise zahlen"

München (ots)

Arbeitsplätze in Deutschland aber nicht in Gefahr
/ Milliardenschweres Bundeswehr-IT-Projekt "Herkules" biete noch 
keinen Grund zur Euphorie
Martin Jetter, Vorsitzender der Geschäftsführung IBM Deutschland, 
sieht den hiesigen Standort wachsendem Druck ausgesetzt. In einem 
aktuellen Interview mit der IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 
10/2008; www.computerwoche.de) sagt der IBM-Chef: "Die Arbeit geht 
dahin, wo sie wirtschaftlich am besten erbracht werden kann, 
beziehungsweise dorthin, wo letztlich auch das beste Know-how sitzt."
In vielen Bereichen beziehe IBM diese Fähigkeiten von anderen 
Standorten. "Auch aus dem Grund, weil unsere Kunden hier in 
Deutschland nicht mehr bereit sind, für diese Leistungen die hiesigen
Preise zu bezahlen." Es sei aber im Zuge des anstehenden 
Konzern-Umbaus nicht geplant, Arbeitsplätze zu streichen, beteuert 
Jetter. Zwar sei der Wettbewerb in Deutschland sehr aggressiv, aber 
"die Tatsache, dass wir eine Center-of-Excellence-Struktur haben, 
schafft und schützt Arbeitsplätze in Deutschland".
Gefragt nach dem milliardenschweren IT-Projekt "Herkules", das IBM
und SBS (Siemens Business Services) für die Bundeswehr realisieren, 
zeigt sich Jetter trotz diverser Probleme in der Vergangenheit sehr 
zuversichtlich, fordert aber zugleich Geduld. Es sei ein mehrjähriger
Vertrag und "es kommen noch etliche Jahre, in denen es sicher Höhen 
und Tiefen geben wird". Deshalb wäre es verfrüht, schon jetzt in 
Euphorie zu verfallen "und zu glauben, es sei schon alles erledigt", 
so Jetter gegenüber der COMPUTERWOCHE.
Hinweis für die Redaktionen: Das komplette Interview steht auch 
online unter http://www.computerwoche.de/1855362 zur Verfügung.

Pressekontakt:

Martin Bayer, Redaktion COMPUTERWOCHE,
Tel. 089/360 86-697, E-Mail: mbayer@computerwoche.de
www.computerwoche.de

Original-Content von: IDG Computerwoche, übermittelt durch news aktuell

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