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IT-Arbeitsmarkt: Im Januar 50 Prozent weniger Stellen als im Vorjahresmonat ausgeschrieben

München (ots)

COMPUTERWOCHE: Rezession schlägt auch auf den
IT-Sektor durch / Öffentlicher Dienst mittlerweile zweitwichtigster 
Arbeitgeber für Informatiker / Auch Ingenieure deutlich weniger 
nachgefragt
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat offenbar auch den 
IT-Arbeitsmarkt schwer getroffen. So hat sich die Zahl der 
ausgeschriebenen Stellen in der IT-Branche im Januar dieses Jahres im
Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu halbiert. In absoluten Zahlen 
waren es im ersten Monat 2009 1.563 IT-Jobangebote gegenüber 3.129 im
Januar 2008. Ebenso halbierte sich auch das Stellenangebot für 
Ingenieure von 4.554 auf 2.222 Positionen im Januar 2009. Das 
berichtet die IT-Wochenzeitung COMPUTERWOCHE (Ausgabe 9/2009, 
www.computerwoche.de) unter Berufung auf eine aktuelle Analyse des 
Personaldienstleisters Adecco, bei der IT-Jobangebote in 40 
Tageszeitungen und der COMPUTERWOCHE ausgewertet wurden.
Insbesondere die erfolgsverwöhnte Zunft der IT-Dienstleister und 
Beratungsunternehmen kämpft mit der Krise und reduziert die Suche 
nach neuen Mitarbeitern erheblich. Software- und Beratungshäuser, die
bislang mit Abstand den größten Bedarf an IT-Profis verzeichneten, 
schrieben im Januar nur noch 421 IT-Stellen aus und damit um 53 
Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In anderen von der 
Wirtschaftskrise gebeutelten Branchen marginalisierte sich die Zahl 
der freien Positionen: Ganze fünf IT-Stellen offerierten Banken im 
Januar, im Fahrzeugbau (19 Stellen), im Maschinenbau (73 Stellen) und
in der Elektronikbranche (80 Stellen) sehen die Jobchancen derzeit 
ähnlich düster aus. Im Vergleich zum Januar 2008 reduzierte sich die 
Zahl der angebotenen IT-Jobs in dieser Branche um 50 bis 80 Prozent.
Lediglich der öffentliche Dienst sucht laut COMPUTERWOCHE eine 
nahezu konstante Anzahl an Informatikern. Im Januar wurden 320 
IT-Stellen beziehungsweise jeder fünfte IT-Job in diesem Sektor 
angeboten. Damit ist der öffentliche Dienst mittlerweile zum 
zweitwichtigsten Arbeitgeber für Informatiker nach der Software- und 
Beratungsbranche geworden. Nach Regionen ausgewertet finden sich die 
meisten Job-Offerten für IT-Experten immer noch in Süddeutschland, 
insbesondere in Bayern und Baden-Württemberg. Zusammen mit Hessen ist
in diesen Bundesländern mehr als jede dritte IT-Stelle 
ausgeschrieben.
Hinweis für die Redaktionen: Der vollständige Beitrag steht auch 
online unter http://www.computerwoche.de/1887449 zur Verfügung.

Pressekontakt:

Alexandra Mesmer, Redaktion COMPUTERWOCHE,
Tel. 089/360 86-895, E-Mail: amesmer@computerwoche.de

Original-Content von: IDG Computerwoche, übermittelt durch news aktuell

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