POL-KN: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ravensburg und des Polizeipräsidiums Konstanz vom 25.10.2019
Tettnang/Bodenseekreis (ots)
Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Der 36-jährige Tatverdächtige, der am Mittwoch, dem 02.10.2019, in Tettnang eine Polizeibeamtin angegriffen und dabei nicht unerheblich verletzt hatte (wir berichteten), befindet sich seit heute in Untersuchungshaft. Der Mann war in den zurückliegenden Wochen neben dem geschilderten Vorfall wiederholt in Tettnang durch Aggressionsdelikte und Angriffe auf Passanten insbesondere im Bereich der Wilhelmstraße und der Lindauer Straße aufgefallen. Die Polizei leitete gegen den Tatverdächtigen, der bei den Taten teilweise nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss stand, eine Reihe von Ermittlungsverfahren ein, die schließlich dazu führten, dass der Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg am heutigen Vormittag beim zuständigen Richter des Amtsgerichts Tettnang vorgeführt wurde. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an, woraufhin der 36-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde. Die Ermittlungen gegen den Mann sind noch nicht abgeschlossen.
Erste Staatsanwältin Christine Weiss, Tel. 0751/806-1337,
Polizeihauptkommissar Oliver Weißflog, Tel. 07531/995-1012.
Unsere Pressemitteilung vom 04.10.2019:
Tettnang
Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
Nicht unerheblich verletzt wurde eine 21-jährige Beamtin des Polizeireviers Friedrichshafen bei einem Einsatz am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr in Tettnang. Nach einer vorausgegangenen Auseinandersetzung an einer Tankstelle in der Ravensburger Straße wurde ein einschlägig polizeibekannter 36-jähriger Mann, der beim Eintreffen der Streife lauthals herumschrie, zur Verhinderung weiterer Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Gewahrsam genommen. Der 36-Jährige hatte zuvor einen an der Straße schlafenden 46-jährigen Mann aus bislang nicht bekannten Gründen angegriffen, diesem zunächst eine Bierflasche ins Gesicht geschlagen und im weiteren Verlauf mit einem Stuhl so massiv auf ihn eingeprügelt, dass der 46-Jährige nicht unerhebliche Verletzungen im Gesichtsbereich erlitt. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende 36-Jährige wurde von den eingesetzten Polizeibeamten mittels Handschließen gesichert und dann in den Streifenwagen gesetzt. Hier versuchte er, wieder auszusteigen, und musste von der Beamtin zunächst in das Fahrzeug zurückgeschoben werden. Als die Polizeibeamtin kurze Zeit später bei dem im Fahrzeug sitzenden Störer einen Atemalkoholtest durchführen wollte, trat dieser ihr unvermittelt mehrfach ins Gesicht und verletzte sie dadurch so schwer, dass die 21-Jährige ebenfalls von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Auch der zu Hilfe eilende 38-jährige Kollege wurde von einem Tritt am Arm getroffen und dadurch leicht verletzt. Nur unter Einsatz von Pfefferspray gelang es schließlich, den Angriff zu beenden und den Störer mit Unterstützung einer weiteren hinzugerufenen Streife wieder unter Kontrolle zu bringen. Der Mann wurde schließlich aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Er wird sich nun wegen einer Reihe von Straftaten zu verantworten haben, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.
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