POL-UL: (BC) Riedlingen - Trickdieb greift zu
Beute machte ein Unbekannter am Samstag in Riedlingen.
Ulm (ots)
Gegen 9.45 Uhr war der 71-Jährige zu Fuß am Marktplatz unterwegs. Auf dem Parkplatz wurde der Senior von einem Unbekannten angesprochen. Der Mann bat den 71-Jährigen, ein Zwei-Euro-Stück zu wechseln. Als der Senior in seinem Geldbeutel nach Kleingeld nachschaute, griff der Unbekannte in den Geldbeutel und verwickelte ihn in ein Gespräch. Hierbei gelang es wohl dem Trickdieb an die Geldscheine zu kommen, die er unbemerkt entnahm. Danach ging der Unbekannte weg. Das Fehlen der Scheine bemerkte der Geschädigte erst später und erstattete Anzeige. Die Polizei fahndete nach dem Dieb. Der blieb verschwunden. Der Unbekannte mit südländischem Aussehen soll etwa 180 cm groß und glattrasiert gewesen sein. Er hatte schwarzes kurzes gegeltes Haar und war von kräftiger Statur. Bekleidet war der Unbekannte mit einer dunkelblauen Windjacke und dunkler Jeans
Die Polizei mahnt zur Vorsicht! Das Repertoire der Taschendiebe ist äußerst umfangreich, fast täglich werden neue Tricks bekannt. Hier einige Beispiele:
Der Rempel-Trick: Das Opfer wird im Gedränge, an Haltestellen oder in Warteschlangen angerempelt. Während das Opfer abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.
Der Stadtplan-Trick: Fremde fragen das Opfer nach dem Weg und halten ihm einen Stadtplan vor das Gesicht. Während sich das Opfer orientiert und abgelenkt ist, plündern andere Täter die Hand- oder Umhängetasche.
Der Geldwechsel-Trick: Fremde bitten das Opfer, eine Münze zu wechseln. Wenn das Opfer die Geldbörse zieht und das Münzfach öffnet, wird es vom Täter abgelenkt. Während dieser beispielsweise seine Münze in die Börse wirft, nimmt er Banknoten heraus.
Vor Trickdiebstahl schützen Sie sich beispielsweise durch sichere Aufbewahrungsorte: Wertsachen nah am Körper, im Brustbeutel, einer Innen- oder Gürteltasche tragen. Nehmen Sie immer nur das Nötigste mit. Seien Sie Fremden gegenüber misstrauisch und lassen Sie sich auf der Straße nicht in ein fadenscheiniges Gespräch verwickeln. Heben Sie ohne Begleitung keine größeren Summen ab. Zeigen oder Zählen Sie die Scheine anschließend nicht in der Öffentlichkeit. Fordern Sie aufdringliche Personen bestimmt zum Gehen auf und verständigen Sie die Polizei.
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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
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