POL-HI: Auseinandersetzung in der Nordstadt
Hildesheim (ots)
HILDESHEIM - (jpm) Wegen körperlicher Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen zweier Familien war die Polizei am Mittwochabend (02.04.2025) gegen 19:10 Uhr mit mehreren Streifenwagen in der Nordstadt im Einsatz. Es wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung gegen drei Männer im Alter von 35, 39 und 40 Jahren sowie gegen zwei bislang noch unbekannte Tatverdächtige eingeleitet.
Bisherigen Ermittlungen zufolge sind am Mittwochabend mehrere Notrufe wegen gewalttätiger Auseinandersetzungen in der Heinrichstraße bei der Polizei eingegangen. Sofort entsandte Einsatzkräfte trafen anschließend am Ottoplatz auf eine größere Menschenansammlung mit bis zu 30 Personen, von denen einige in ein Handgemenge verwickelt waren. Die Gesamtsituation war unübersichtlich und aufgeheizt. Zwei Männer flüchteten über die Ohlendorfer Straße in Richtung Marienfriedhof.
Nachdem die Personen voneinander getrennt worden sind, ergaben sich erste Erkenntnisse zu den vorausgegangenen Geschehnissen. Demnach soll es zunächst zwischen dem 35-Jährigen und dem 39-Jährigen zu Streitigkeiten auf einem Hinterhof in der Heinrichstraße gekommen sein, die in einer körperlichen Auseinandersetzung gemündet seien. In diese sollen im weiteren Verlauf ein 40-Jährger Angehöriger des 39-Jährigen und zwei bislang nicht identifizierte Männer aus dem Umfeld des 35-Jährigen involviert gewesen sein. Dabei soll es zu gegenseitigen Schlägen und Tritten gekommen sein.
Die Schlägerei soll sich von dem Hinterhof auf die Heinrichstraße und von dort zum Ottoplatz verlagert haben. Zumindest die drei angetroffenen mutmaßlichen Beteiligten der Auseinandersetzung wiesen beim Eintreffen der Polizei Verletzungen im Kopfbereich auf. Alle drei sind anschließend in Krankenhäuser gebracht worden.
Bisherigen Informationen zufolge soll bei der Auseinandersetzung mindestens ein Messer im Spiel gewesen sein.
Die genauen Hintergründe und Geschehnisse des Abends sind bisher unklar und Gegenstand der noch am Anfang stehenden Ermittlungen.
Zeugen, die zur Aufklärung beitragen können und noch nicht von der Polizei befragt worden sind, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.
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