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POL-NE: Betrüger am Telefon gehen leer aus

POL-NE: Betrüger am Telefon gehen leer aus
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Neuss, Kaarst (ots)

Unerwünschte Anrufe gingen bei Seniorinnen in Neuss-Weissenberg und in Kaarst ein. In dem einen Fall hatte eine Dame mitten in der Nacht einen vermeintlichen Polizisten am Draht, der behauptete, ihr Sohn habe einen tödlichen Verkehrsunfall zum Nachteil einer schwangeren Frau verursacht. Es müsse nun eine Kaution gezahlt werden, damit der Sohn aus der Untersuchungshaft entlassen würde. Zum Glück fiel die Neusserin nicht auf die perfide Masche mit dem Schockanruf herein und beendete das Gespräch.

Eine Seniorin in Kaarst erhielt hingegen einen Anruf mit einer frohen Botschaft. Sie habe im Lotto gewonnen behauptete die unbekannte Frauenstimme am anderen Ende der Leitung. Um den Gewinn zu erhalten, müsse sie vorab eine Geldzahlung leisten. Der Betrug fiel auf, als die Dame tatsächlich versuchte, bei ihrer Bank den geforderten vierstelligen Betrag anzuweisen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter erkannte die Masche und man verständigte gemeinsam die Polizei.

Die Polizei warnt aufgrund der aktuellen Anlässe erneut vor den perfiden Machenschaften der Telefonbetrüger. Wer die Maschen der Täter kennt, kann sich jedoch aktiv schützen. Betrüger gehen sehr geschickt vor, überrumpeln ihre Opfer oder setzen sie gezielt unter Druck - mit unterschiedlichen Maschen. Auch falsche Gewinnversprechen sind darunter. Generell gilt: Wenn Ihnen ein Gewinn mitgeteilt wird, Sie dafür aber vorher etwas zahlen sollen, sollten Sie misstrauisch werden. Dies gilt auch, wenn Sie am Telefon nach persönlichen Daten gefragt werden, etwa Ihre Kontodaten zum Zwecke einer Überweisung nennen sollen. Geben Sie diese Daten nicht einfach preis. Seriöse Unternehmen verlangen keine Gebühren auf mögliche Gewinne. Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt oder Sie Opfer eines Betruges geworden sind, entweder über 02131-300-0 oder über den Notruf 110.

Weitere Informationen und Hinweise zu den aktuellen Maschen finden Sie im Internet: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/vorsicht-vor-betruegern

Rückfragen von Pressevertretern bitte an:

Der Landrat des
Rhein-Kreises Neuss als
Kreispolizeibehörde
-Pressestelle-
Jülicher Landstraße 178
41464 Neuss
Telefon: 02131/300-14000
02131/300-14011
02131/300-14013
02131/300-14014
Telefax: 02131/300-14009
Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de
Web: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw

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