POL-DN: Kradfahrer von den Gleisen gezogen
Nideggen (ots)
Gleich bei drei Verkehrsunfällen auf den Straßen innerhalb und außerhalb der Burgenstadt wurden am Dienstagnachmittag Motorradfahrer zum Teil schwer verletzt.
Gegen 13.30 Uhr war ein niederländischer Kradfahrer auf der Serpentinenstrecke zwischen Schmidt und Hasenfeld gestürzt. Dabei hatte der 40-Jährige noch Glück im Unglück, denn er kam mit Schürfwunden und leichten Beschädigungen an seiner Maschine davon. Wie er mitteilte, war er beim Beschleunigen im Bereich einer Doppelkurve weg gerutscht.
Nur zehn Minuten später hätte der Leichtsinn einem 23 Jahre alten Motorradfahrer aus Vettweiß auf der L 11 auch das Leben kosten können. Wie rekonstruiert werden konnte, war der junge Kradfahrer zwei mit Pkws folgenden Freunden von Brück kommend in Richtung Zerkall voraus gefahren. Da er schneller war als die nachfolgenden Autos, konnten seine Freunde nicht sehen, was passierte. Jedenfalls fanden sie den 23-Jährigen mit seiner Maschine auf der Gleisanlage der Rurtalbahn liegend schwer verletzt vor. Offenbar war der Vettweißer von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Signalanlage am Schienenübergang geprallt, dann gestürzt und auf der Bahntrasse mit einer offenen Fraktur liegen geblieben. Seine Begleiter bargen ihn und die Maschine sofort von der Bahnstrecke, bevor Schlimmeres passieren konnte. Ein hinzu gerufener Rettungshubschrauber transportierte den Schwerverletzten nach notärztlicher Erstbehandlung zur stationären Versorgung in ein Klinikum. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro.
Unverschuldet wurde dann gegen 17.15 Uhr ein 70-jähriger Biker aus Erftstadt in Nideggen bei einem Unfall verletzt. Während er auf der L 11 von Brück kommend stadteinwärts fuhr, hatte ein 68 Jahre alter Autofahrer aus Simmerath, der von der Bahnhofstraße auf die Abendener Straße auffuhr, die Vorfahrt des Kradfahrers missachtet. Trotz Vollbremsung konnte der 70-Jährige den Zusammenstoß mit dem Pkw nicht mehr vermeiden. Ein RTW transportierte ihn anschließend mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus, das er nach einer ambulanten Behandlung später wieder verlassen konnte. Es entstand ein Gesamtsachschaden in geschätzter Höhe von 4.000 Euro.
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