POL-HRO: Polizei warnt - Betrüger erneut aktiv
Rostock (ots)
Die Polizei warnt erneut vor Betrugsmaschen, die derzeit in Rostock und im Landkreis vermehrt auftreten. Betrüger sind erfinderisch und nutzen unterschiedliche Wege, um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen - sei es per E-Mail, per Telefon, in sozialen Medien oder durch Einwurfsendungen in Briefkästen. Dabei kennen sie weder Scham noch Grenzen.
Love Scamming - 8.000 Euro erbeutet, aber glücklicherweise zurückgebucht
Anfang Februar wurde eine 59-jährige Frau aus dem Landkreis Rostock Opfer eines sogenannten Love Scammings. Über eine Online-Plattform lernte sie einen Mann kennen, mit dem sie schnell auf einer Messenger-App weiter kommunizierte. Er gaukelte ihr Liebe vor und bat sie um finanzielle Unterstützung. Die Frau überwies daraufhin 8.000 Euro. Glücklicherweise wurde ihre Hausbank misstrauisch und klärte sie über den Betrug auf. Das Geld konnte an die 59-Jährige zurückgebucht werden.
Online-Betrug: 62-Jähriger verliert 40.000 Euro nach E-Mail-Falle
Am 24. Februar erhielt ein 62-jähriger Mann aus Rostock eine E-Mail mit einem unbekannten Anhang. Er öffnete diesen, gab in gutem Glauben seine Daten ein und sandte den Bogen zurück. Kurz darauf erhielt er einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Im Zuge des Gesprächs forderten die unbekannten Täter den Fernzugriff auf seinen Computer. Die Betrüger nutzten dies aus und erlangten Zugang zu seinen Konten. Der Schaden: 40.000 Euro.
Achtung vor betrügerischen Benachrichtigungskarten
Weiterhin wurde die Polizei darüber informiert, dass in Rostock vermehrt orangefarbene Benachrichtigungskarten in Briefkästen auftauchen, die als "wichtige Mitteilungen" gekennzeichnet sind. Der Text und die auffällige Farbgebung könnten Empfänger verunsichern. Auf den Karten wird aufgefordert, sich innerhalb von sieben Tagen bei einer Telefonnummer zurückzumelden. Dabei handelt es sich nicht, wie die Karte andeutet, um eine Notsituation, sondern um den Versuch, Menschen in kostenpflichtige Abonnements oder andere Kostenfallen zu locken. Die Polizei und die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern warnen: Nicht auf die Masche hereinfallen! Rufen sie die angegebene Nummer nicht an. Mehr dazu im Artikel der Verbraucherzentrale vom 12.02.2024: https://t1p.de/qnnx0
So können Sie sich schützen:
- Seien Sie skeptisch bei Online-Bekanntschaften, die schnell um Geld bitten. - Öffnen Sie keine verdächtigen Anhänge in E-Mails und geben Sie keine sensiblen Daten preis. - Gewähren Sie niemandem Fernzugriff auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone. - Im Zweifel kontaktieren Sie Ihre Bank oder die Polizei.
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