POL-ESW: Pressebericht 27.08.2021
Eschwege (ots)
Polizei Bad Sooden-Allendorf
Küchenzeile gerät in Brand; Schaden 30.000 Euro
Polizei und Feuerwehr mussten am Donnerstagabend gegen 22.25 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in Bad Sooden-Allendorf in der Straße "Lange Reihe" ausrücken. In dem dreistöckigen Wohnhaus war im ersten OG eine Küchenzeile in Brand geraten, wodurch dann letztlich auch Küchenschränke, die Dunstabzugshaube sowie Wände und Deckenverkleidungen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Menschen kamen durch den Brand letztlich nicht zu Schaden. Der Brand konnte durch die Feuerwehr recht schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Im Anschluss an die Brandbekämpfung identifizierten die Einsatzkräfte der Feuerwehr mehrere, an einer Mehrfachsteckdose angeschlossene, elektrische Geräte, die mutmaßlich aufgrund von Überhitzung bzw. eines Kurzschlusses zum Brandausbruch auf der Küchenzeile geführt haben sollen. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 30.000 Euro.
19-Jähriger ohne Führerschein und mit nicht zugelassenem Auto unterwegs
Gegen 17.25 Uhr kontrollierte die Polizei aus Eschwege am gestrigen Donnerstag einen 19-Jährigen aus Bad Sooden-Allendorf, der auf dem Tankstellengelände in Bad Sooden-Allendorf in der Straße "Auf dem Steineckel" mit einem Auto umherfuhr. Wie sich bei der Überprüfung herausstellte war das Auto nicht zum Verkehr zugelassen und daher auch nicht haftpflichtversichert. Zudem war der 19-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, so dass die Beamten die Weiterfahrt untersagten und u.a. Ermittlungen wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sowie wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz aufgenommen haben.
Kampfmittelfund in Bad Sooden-Allendorf und Neu-Eichenberg; aufgefundene Handgranate muss gesprengt werden
In der Waldgemarkung von Bad Sooden-Allendorf in Richtung Kammerbach ist gestern Nachmittag eine alte Panzergranate aufgefunden worden. Ein Revierförster hatte den verdächtigen Gegenstand entdeckt, der weit abseits der Straße in einem Waldgebiet lag. Eine Polizeistreife sicherte daraufhin die Fundstelle ab und verständigte den Kampfmittelräumdienst, der im Laufe des späteren nachmittags an der Örtlichkeit eintraf und sich der Sicherung und Entschärfung der Granate annahm.
Kurz darauf wurde der Kampfmittelräumdienst dann erneut benötigt und von den Beamten der Polizei Witzenhausen nach Neu-Eichenberg beordert, da Spaziergänger in einer Waldgemarkung im Ortsteil Berge auf eine alte Handgranate gestoßen waren. Nachdem die Arbeiten in Bad Sooden-Allendorf abgeschlossen waren, nahm sich die zur Beseitigung der Kampfmittel verständigte Firma dann auch der Handgranate an, bei der letztlich eine Sprengung erforderlich war. Der Bereich um den Fundort wurde daraufhin von der Polizei abgesperrt. Die Sprengung der Granat verlief später ohne besondere Vorkommnisse.
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