POL-KR: Versuchter Onlineverkauf: Krefelder beraubt
Krefeld (ots)
Am Donnerstag wurde ein 18-Jähriger aus Krefeld Opfer von Kriminellen, als er sein Smartphone über eine bekannte Onlineplattform verkaufen wollte. Zwei vermeintliche Kaufinteressenten waren bei ihm zu Hause erschienen, angeblich um sich das Handy anzusehen und den Kauf abzuwickeln. In der Wohnung hatten sie den 18-Jährigen dann mit Pfefferspray angegriffen und danach mit dem wertvollen Smartphone die Flucht ergriffen. Der Krefelder musste vor Ort vom Team eines Rettungswagens behandelt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes aufgenommen.
Die Polizei rät bei Verkäufen über das Internet zur Vorsicht. Den Verkauf direkt vor Ort empfinden viele als gute Wahl, weil so verhindert wird, dass entweder die Ware oder das Geld nicht versendet wird. Doch auch hier lauern Gefahren. Lassen Sie sich nicht von auffällig großzügigen Angeboten verlocken - und auch nicht von schnellen, unkomplizierten Verkaufsaussichten überrumpeln: Kriminelle haben es oft eilig, weil sie Angst haben aufzufliegen; sie möchten Ihnen deshalb nicht viel Zeit geben, um nachzudenken und Verdacht zu schöpfen. Wenn ein Angebot zu gut scheint, um wahr zu sein, ist es womöglich nicht wahr.
Treffen Sie sich zum Verkauf nicht in Ihrer Wohnung, sondern zum Beispiel vor dem Haus. Wählen Sie auf jeden Fall einen Treffpunkt mit viel Öffentlichkeit und nicht einen entlegenen Ort, wo Sie niemand sieht. Gehen Sie nicht alleine zum Verkauf.
Opfer von Betrügern oder Kriminellen geben nach einem gescheiterten Onlineverkauf immer wieder an, dass sie von Anfang an ein komisches Gefühl gehabt hätten - hören Sie auf Ihr Bauchgefühl!
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