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POL-CUX: Bankraub fast sieben Jahre nach der Tat geklärt - Tatverdächtiger gesteht + 41-Jähriger verwahrte Schusswaffe im Backofen

Cuxhaven / Wesermarsch (ots)

Bankraub fast sieben Jahre nach der Tat geklärt - Tatverdächtiger gesteht

Bad Bederkesa. Beinahe sieben Jahre nach einem missglückten Banküberfall gelang es der Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch, zwei Tatverdächtige zu ermitteln. Die beiden heute 35 und 39 Jahre alten Männer stehen im Verdacht, im Februar 2004 maskiert und mit Schusswaffen bewaffnet den Schalterraum einer Bankfiliale in Flögeln betreten und eine Angestellte zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert zu haben. Weil die damals 54-jährige Bankangestellte in einen gesicherten Bereich flüchtete, gingen die Täter, die seinerzeit beide in Bremerhaven lebten, leer aus. Sie flüchteten mit einem weißen Kleinwagen. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen und die zunächst geführten Ermittlungen führten zunächst nicht zur Ergreifung der Täter. Im August dieses Jahres erhielten die Beamten einen entscheidenden Hinweis aus der Bevölkerung. Weitere Ermittlungen, die unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung der dortigen Polizei durchgeführt wurden, erhärteten den Tatverdacht gegen den 35-Jährigen, der einige Jahre nach der Tat verzogen war. Er legte ein umfassendes Geständnis ab. Danach handelte es sich um eine Einzeltat aus Geldnöten heraus, die beim ersten Versuch gescheitert ist. Bei dem mutmaßlichen Mittäter handelt es sich um einen vier Jahre älteren Mann, der heute noch in Bremerhaven lebt. Die Durchsuchung seiner Wohnung führte zur Sicherstellung von zwei Schreckschusspistolen, die als Tatwaffen eingeordnet werden. Der Bremerhavener trat in der Vergangenheit bereits mit Eigentumsdelikten in Erscheinung und macht gegenüber der Polizei keine Angaben zur Sache. Beide Männer sind derzeit auf freiem Fuß.

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41-Jähriger verwahrte Schusswaffe im Backofen

Nordholz. Wie die Pistole in seinen Backofen gekommen sein könne, konnte ein 41-jähriger Nordholzer, der allein lebt, den Beamten nicht erklären. Am Dienstag durchsuchten Polizeibeamte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade per Gerichtsbeschluss die Wohnung des Mannes, der im Verdacht steht, einen Diebstahl begangen zu haben. Gefunden wurde jedoch nicht das vermeintliche Diebesgut, auf das die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen derzeit nicht konkreter eingeht, sondern eine Schusswaffe. Diese wurde in der Küche, genauer gesagt im Backofen, aufbewahrt. Munition wurde laut Polizeiauskunft nicht aufgefunden. Wie der Mann, der weder über eine Waffenbesitzkarte noch über einen Waffenschein verfügt, in den Besitz dieser "echten" Schusswaffe gelangte, ist noch unklar. Gegen den 41-Jährigen wurde ein weiteres Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die ungeladene Pistole wurde für weitere Untersuchungen an das Niedersächsische Landeskriminalamt übergeben. Die diesbezüglichen Ermittlungen dauern an.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Cuxhaven / Wesermarsch
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Anke Rieken
Telefon: 04721/573-404
E-Mail: http://www.polizei-cuxhaven.de
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