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Summer School 2006 - 66 Führungskräfte von heute und morgen legten Zukunftsentwürfe für Standort Deutschland vor

Frankfurt (ots)

Die Zukunftsgeneration will die Bildungsrepublik
Deutschland ausrufen. Dies ist ein Ergebnis der Summer School 2006, 
das die Teilnehmer am Freitag auf dem Abschlusssymposium in der 
historischen Aula zu Bamberg präsentierten. Weiter stellten sie ein 
Konzept vor, wie sich Deutschland im internationalen Wettbewerb mit 
Hochpreis-Produkten behaupten kann. Zudem forderten die 
Führungskräfte von heute und morgen Staat und Gesellschaft auf, sich 
stärker zur Familie zu bekennen, um so in einer alternden 
Gesellschaft Innovationen zu sichern.
18 junge Führungskräfte, 38 hochqualifizierte Studenten und 10 
junge Journalisten hatten eine Woche lang nach Antworten auf die 
drängendsten Fragen für den Standort Deutschland gesucht. Die drei 
Leitthemen lauteten Arbeit, Werte und Wissen. Ausgangs- und Endpunkt 
der Summer School war die oberfränkische Stadt Bamberg. Dazwischen 
diskutierten die Teilnehmer in drei Foren in Berlin, Brüssel und 
Frankfurt unter anderem mit Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender 
der KarstadtQuelle AG, sowie sechs europäischen Botschaftern.
"Die Summer School war ein einmaliges Erlebnis", sagte Marcel 
Giess, Student an der Universität Passau. "Ich bin reicher an 
Eindrücken, an Erfahrungen und an Denkanstößen." Auch Manuela Meise, 
junge Führungskraft bei der Landesgewerbeanstalt Bayern, war 
beeindruckt. Zunächst sei sie skeptisch gewesen, eine Woche aus ihrem
Arbeitsalltag herausgerissen zu werden. "Doch jetzt fahre ich nach 
Hause und mache mir ganz neue Gedanken über mein Leben", sagte Meise.
Ihre Ergebnisse trugen die Teilnehmer einem hochkarätigen Publikum
vor: Referenten am Abschlusstag waren unter anderem Ludwig Schick, 
Erzbischof von Bamberg, der bayerische Staatsminister Werner 
Schnappauf, MdL, Dominique Döttling, Europapräsidentin des 
Weltverbandes der Wirtschaftsjunioren sowie Martin Blessing, Mitglied
im Vorstand der Commerzbank. "Ziel war es, die Zukunftsgeneration an 
der Entwicklung von Zukunftsstrategien zu beteiligen", sagte 
Blessing, der ein Schirmherr der Veranstaltung war. "Das ist 
gelungen. Was die Teilnehmer hier vorgeschlagen haben, ist wirklich 
klasse." Auch Staatsminister Schnappauf, neben Blessing zweiter 
Schirmherr, war beeindruckt: "Mir ist es kalt den Rücken runter 
gelaufen, so imposant war das, was die Teilnehmer hier vorgetragen 
haben."
Viele der Referenten wiesen im Rahmen der Summer School auf die 
Bildungsmisere in Deutschland hin. Deshalb rief die Arbeitsgruppe 
Wissen das Ziel "Bildungsweltmeisterschaft 2026" aus. Ein Schritt auf
dem Weg dorthin soll ein Bildungsgutschein sein. Er deckt einen Teil 
der Studienkosten ab, dazu muss der Student Studiengebühren zahlen. 
Doch je besser die Noten des Studenten sind und je kürzer er 
studiert, desto weniger Studiengebühren muss er zahlen. 
Bildungsberater an Schulen sowie eine maßgeschneiderte Förderung 
jedes einzelnen Kindes sorgen für mehr Durchlässigkeit im 
Bildungssystem und für mehr Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Eine 
weitere Kernbotschaft der Gruppe: Jeder ist Lernender und Lehrender 
zugleich - ein Leben lang. Oberstufenschüler sind Paten für untere 
Jahrgänge, erfahrene Fachkräfte im Unternehmen schulen Neueinsteiger.
Die Arbeitsgruppe Arbeit will Deutschland zu einem "Feinkostladen"
umbauen: Die Unternehmen sollten sich auf Hochpreis-Produkte 
konzentrieren und sich so auf dem Weltmarkt behaupten. In ihrem 
Zukunftsentwurf für das Jahr 2020 kann Deutschland auf eine Vielzahl 
von Fachkräften zurückgreifen, die durch Praxisjahre gut auf das 
Berufsleben vorbereitet sind. Patentanträge von kleineren Unternehmen
werden staatlich durch einen Innovationsfonds finanziell gefördert. 
Die Arbeitslosigkeit ist niedrig, da Sozialleistungen aus einem Mix 
aus Steuern und privater Vorsorge finanziert werden.
Die Arbeitsgruppe Werte forderte, dass das Individuum und die 
Familie Keimzelle sozialer Ordnung sein sollten. Aufgabe von Religion
sei es, den Menschen in den Zeiten rapiden Wandels Anker der 
Orientierung anzubieten. Zum Schluss ihres Vortrages verteilte die 
Gruppe einen kleinen Spiegel an jeden Gast, um zu zeigen, wo die 
Umsetzung von Werten anfängt: Bei jedem einzelnen selbst.
Summer School 2006 - über 30 Partner
Mehr als 30 Partner, darunter deutsche Industrieunternehmen, 
mittelständische Unternehmen aus Bayern sowie Verbände und 
Initiativen, unterstützten die Summer School. Zusammen mit dem Forum 
Zukunft Oberfranken e.V. und der Vereinigung der Bayerischen 
Wirtschaft (VBW) koordinierte die Commerzbank damit eine bisher 
einzigartige Plattform. Die Medienpartnerschaft hatte der 
Axel-Springer-Verlag mit der Tageszeitung "Die Welt" übernommen. 
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des VBW, war überwältigt von 
dieser Resonanz: "Nach dem guten Start 2005 ist es uns in diesem Jahr
gelungen, die Summer School national zu etablieren."
Bewerbung 2007
Im kommenden Jahr soll sie Summer School noch internationaler werden,
die Foren werden voraussichtlich in Osteuropa stattfinden. 
Interessierte Studenten können sich bereits jetzt unter 
www.summerschool-zeitsprung.de für die Summer School 2007 bewerben. 
Alle Partner aus der Wirtschaft der Summer Schools 2005, 2006 und 
2007 haben Zugang zum Bewerbungsverfahren. Somit besteht die große 
Chance, dass diese Unternehmen - unabhängig von dem Angebot der 
jährlichen School - mit Job- und Praktikumsangeboten direkt auf die 
Studenten zugehen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.summerschool-zeitsprung.de
Commerzbank AG
Zentraler Stab Kommunikation - Presse
Telefon: 069/136-22830
Fax: 069/136-22008
Email:  pressestelle@commerzbank.com

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