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250 Teilnehmer beim 43. Deutschen PR-Tag in Frankfurt: In schwierigen Zeiten setzen Öffentlichkeitsarbeiter auf Glaubwürdigkeit, Effizienz und integrierte Kommunikation

Frankfurt / Bonn (ots)

Die Vertrauenskrise an den
Kapitalmärkten, der Absturz der so genannten New Economy, ein tief
greifender Strukturwandel in allen Bereichen der Wirtschaft, Skandale
im Lebensmittelbereich und nicht zuletzt die Folgen der
Teuro-Diskussion haben schwierige Zeiten auch für die PR-Profis in
Unternehmen, Organisationen und Agenturen anbrechen lassen. Die
Glaubwürdigkeit ihrer Botschaften wird ebenso kritisch unter die Lupe
genommen wie ihr Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen,
für die sie tätig werden.
Beim 43. Deutschen PR-Tag der Deutschen Public Relations
Gesellschaft e. V. (DPRG), dem Berufsverband Öffentlichkeitsarbeit,
am 12. September in Frankfurt stehen deshalb die neuen
Herausforderungen des Kommunikationsmanagements im Mittelpunkt der
Betrachtung. 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten im
Auditorium des Hotel Inter-Continental in Frankfurt von deutschen und
internationalen Experten aus Theorie und Praxis wichtige Impulse zum
Themenfeld der Corporate Communications. Integrierte
Unternehmenskommunikation, Corporate Communications im Zeichen des
Wandels, Internationale PR und Krisenkommunikation/Issues Management
sind die Themenfelder der Veranstaltung.
Der Wertschöpfungsbeitrag einzelner Kommunikationsmaßnahmen steht
in Frankfurt ebenso auf dem Prüfstand wie die Möglichkeiten, durch
Vernetzung und Integration der Kommunikationsdisziplinen die
Wirksamkeit von Corporate Communications zu steigern. "Denn gerade in
schwierigen Zeiten ist ein an den Unternehmenszielen eng
orientierter, zielgenauer Einsatz aller Instrumentarien der
Kommunikation gefordert. Und die nachhaltige Vertrauenskrise um den
in- und ausländischen Kapitalmarkt lässt die Glaubwürdigkeit als
wichtigste Messgröße des nachhaltigen Unternehmenserfolges wieder
ins Zentrum der Wahrnehmung rücken", betont Jürgen Pitzer, Präsident
der DPRG, der gemeinsam mit dem Vorsitzenden der DPRG-Landesgruppe
Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, Dr. Rainer Mathes, und dem Sprecher
der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz, den 43.
PR-Tag eröffnen wird.
Dass Transparenz, Widerspruchsfreiheit und Dialogbereitschaft
wesentliche Voraussetzungen für erfolgreiche Kommunikation sind und
es vor allem für Kapitalgesellschaften gilt, verlorenes Vertrauen
wiederherzustellen, wird Keynote Speaker Dr. Eberhard Posner, bei der
Siemens AG für Corporate Communications verantwortlich, in seinem
Eröffnungsreferat deutlich machen. Ein Schwerpunkt der Tagung ist der
Weg zur integrierten Unternehmenskommunikation, den Dr. Karin
Kirchner von der Saab Automobile Schweiz AG, in ihrem Impulsreferat
beleuchten wird.
Mit Spannung erwarten die Teilnehmer die Ergebnisse einer
Untersuchung zum selben Thema, die von Prof. Dr. Lothar Rolke an der
Fachhochschule Mainz durchgeführt worden ist. Die Studie
"Unternehmenskommunikation in Deutschland 2002/2003" zeige
überraschend deutlich, dass Unternehmen ihre Kommunikationserfolge um
über 60 Prozent steigern könnten, wenn Marketing-Manager und
PR-Verantwortliche besser zusammenarbeiten würden. Mit klassischer
Werbung lassen sich Kunden immer weniger erreichen, glauben 85
Prozent der 1.000 befragten Unternehmen. Dies eröffne der PR als
Kommunikationsform Chancen, die derzeit noch nicht ausreichend
genutzt würden.
Der zweite Themenblock des PR-Tages befasst sich mit Corporate
Communications im Zeichen des Wandels. Anhand dreier Fallbeispiele
aus den Bereichen Energiewirtschaft, Gesetzliche Krankenversicherung
und Öffentlich-Rechtliche Banken wird die veränderte
Wettbewerbssituation in liberalisierten Märkten analysiert und
diskutiert. Wie haben Unternehmen, die bisher als Monopolisten mit
"gefangenen" Kunden und verordneten Preisen agieren konnten, den
Wandel gemeistert? Das Fazit des Vortrags von Reinhard Heitzmann,
langjähriger Bereichsleiter Kommunikation der Berliner Bewag AG,
fällt eindeutig aus: "Wer mit kreativer Kommunikation und
kontrolliertem Budget vor allem auf Kundenbindung setzte, hat -
zunächst - gewonnen."
Globale Kommunikation ist das Thema des Vortrags von Dr. Christoph
Walter. Der Vorstandvorsitzende des internationalen
Beratungsunternehmens CNC AG, München, kann in seinem Referat aus
jahrzehntelanger Tätigkeit für weltweit agierende Unternehmen wie
Reemtsma und Daimler-Benz schöpfen. Von Erfahrungen ganz anderer Art
berichtet in Frankfurt Detlef Steinert. Als Leiter der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der
deutschen Agrarwirtschaft) veranschaulicht er, wie sich die
Diskussion über BSE, MKS und Nitrofen auf die Agrar-PR auswirkt.
Eine Podiumsdiskussion mit allen Referenten zum Thema "Die
‚Deutschland AG' im Wandel - Herausforderungen der Corporate
Communications" beschließt die Fachtagung, die sich an Entscheider
aus allen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit und des
Kommunikationsmanagements in Unternehmen, Agenturen und
Organisationen richtet. Die Moderation übernimmt Frank Roth von der
Fachzeitung HORIZONT.
Am Abend des 12. September findet die Gala zur Verleihung des
Deutschen PR-Preises (Goldene Brücke) statt, welcher erstmals
gemeinsam von der Deutschen Public Relations Gesellschaft und dem
F.A.Z.-Institut ausgeschrieben wurde. Der seit 1970 verliehene
Deutsche PR-Preis (Goldene Brücke) wird in Gold, Silber und Bronze
für strategisch angelegte und exzellent umgesetzte PR-Konzepte und
Kommunikationsprozesse in den Kategorien "Kommunikationsgestaltung"
und "Kommunikationsmanagement" vergeben. Darüber hinaus werden
Persönlichkeiten der Kommunikationsbranche sowie vorbildliche
Kommunikationsleistungen von Unternehmen ausgezeichnet. Vergeben wird
zudem der Albert-Oeckl-Preis der DPRG 2002 zur Förderung des
PR-Nachwuchses sowie als Sonderpreis des F.A.Z.-Instituts der
"Deutsche Image Award".
Ansprechpartner: 
Jürgen Pitzer, Präsident der DPRG, Tel. (06131) 13 28 16
Ruth Witteler-Koch, DPRG-Vizepräsidentin, Tel. (02161) 82 38 40
Rosemarie Büschel, DPRG-Geschäftsstelle, Tel. (0228) 9 73 92 90
zusätzlich zum PR-Preis:
Dr. Gero Kalt, Geschäftsführer F.A.Z.-Institut, Tel.: (069) 7591 1294
Monika Prött, Projektleiterin, Tel.: (0511) 9 53 94-0
Hinweise für die Redaktionen:
Digitale Fotos von der Tagung sowie der Verleihung des Deutschen
PR-Preises sind ab dem 13. September zu beziehen bei NAH DRAN
Photografie, Tel. (06128) 98 31 82, e-Mail:  nahdran@aol.com

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