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CO2-Anstieg macht aus Meerwasser eine ätzende Säure Tödliche Gefahr für Tiere mit Kalkpanzer/ Übersäuerung der Meere wird Korallenriffe zerstören

Hamburg (ots)

Der steigende Kohlendioxid-Gehalt in den
Weltmeeren gefährdet den Fortbestand von Schnecken, Muscheln und 
Korallen: Ihre Gehäuse sind aus Kalk, der sich in Kohlensäure 
auflöst. Damit ist ein wichtiger Teil der Nahrungskette im Ozean 
bedroht: Von Schnecken und Muscheln leben Fische, und von Fischen 
leben zahllose Menschen. Das berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC 
DEUTSCHLAND in der Mai-Ausgabe (EVT 25.4.2008). Ozeane müssen bereits
heute täglich eine Extramenge von 25 Millionen Tonnen CO2 aufnehmen. 
Die Folge: Im Oberflächenwasser ist ein Anstieg des Säuregehalts um 
30 Prozent messbar. Gegen Ende dieses Jahrhunderts könnte er um 100 
bis 150 Prozent höher liegen als heute.
Die Übersäuerung der Meere wird in den Polarmeeren einsetzen. Wenn
sie die Tropen erreicht, bedeutet das auch das Ende der 
Korallenriffe. Und damit wird nicht nur ein einmaliges Ökosystem 
zerstört, sondern auch die Bewohner der Inseln, die bisher durch 
Korallenriffe vor Sturmfluten geschützt sind, wären stark gefährdet.

Pressekontakt:

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Public Relations
Sandra Pickert
Brieffach 07
20444 Hamburg
Tel.: (040) 3703-5504
E-Mail: pickert.sandra@nationalgeographic.de

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