Koblenzer Geograph neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Demographie
Koblenzer Geograph neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Demographie
Professor Dr. Bernhard Köppen aus der Abteilung Geographie der Universität Koblenz wurde von der Mitgliederversammlung zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD) gewählt.
Köppen löst damit Prof. Dr. Norbert F. Schneider, ehemaliger Direktor des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung und nun Senior Präsident der DGD, ab. Schneider hatte dem Vorstand der Gesellschaft neun Jahre lang als Präsident und Vizepräsident angehört.
Die Amtsübergabe an den Bevölkerungsgeographen Köppen von der Universität Koblenz erfolgte im Rahmen der DGD-Jahrestagung zum Leitthema „Demographie und amtliche Statistik - Perspektiven und Potenziale der Zusammenarbeit“ im Statistischen Bundesamt in Wiesbaden.
Als Geschäftsführer der DGD fungiert künftig Dr. Jonas Birke, Post-Doc der Koblenzer Abteilung Geographie. Birke übernimmt die Funktion von Dr. Frank Siwaczny (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung).
Die Deutsche Gesellschaft für Demographie e.V. ist eine politisch unabhängige Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie wissenschaftlich interessierten oder tätigen Personen und Institutionen, die auf dem Gebiet der Demografie oder in angrenzenden Disziplinen tätig sind.
Entstanden ist die DGD im Juni 2001 durch die Verschmelzung der Deutschen Gesellschaft für Bevölkerungswissenschaft, 1952 in Hamburg gegründet, und der Johann-Peter-Süßmilch-Gesellschaft für Demographie, gegründet 1990 auf Initiative von Demographinnen und Demographen der ehemaligen DDR.
Die Gesellschaft für Demographie versteht sich als Plattform für die Diskussion aktueller, theoretischer und methodischer Fragen der Bevölkerungswissenschaften. Sie fördert den Erkenntnisfortschritt in Fragen der theoretischen und problemorientierten Demographie und behandelt Verfahren und Ergebnisse der Demographie und Bevölkerungswissenschaften, der Bevölkerungsstatistik und einschlägiger Forschungen der beteiligten Fachgebiete um das Verständnis für demographische Forschung in der Öffentlichkeit zu fördern. Dazu führt sie Jahresversammlungen, weitere wissenschaftliche Tagungen, Kurse, Vorträge durch und fördert Veröffentlichungen.
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