All Stories
Follow
Subscribe to dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit "Think Twice" Netz-Content einordnen: Neue Toolkits der dpa unterstützen Medienkompetenz-Unterricht

Mit "Think Twice" Netz-Content einordnen: Neue Toolkits der dpa unterstützen Medienkompetenz-Unterricht
  • Photo Info
  • Download

Hamburg (ots)

Welche drei schnellen Fragen helfen, nicht auf Fakes und Meinungsmache reinzufallen? Wie erkennt man Clickbait? Und wie bestimmt der Algorithmus, was in der Timeline oder auf der "For You"-Page landet? Wer soziale Netzwerke kompetent und selbstbestimmt nutzen will, braucht Hintergrundwissen. Unterhaltsam, zeitgemäß und für Lehrkräfte leicht anzuwenden gibt es dieses Know-how jetzt in zehn umfangreichen Toolkits, die die dpa kostenlos bereitstellt.

Die Lehrmaterialien rund um Faktencheck-Techniken und Medienkompetenz enthalten jeweils ein Erklär-Video im TikTok-Stil, einen mehrseitigen Vorschlag zum Unterrichtsaufbau, Aufgaben für die Schülerinnen und Schüler samt Lösungen sowie schriftliche Hintergrundinformationen, um das Gelernte zu wiederholen und zu vertiefen. Zum kostenlosen Download stehen die Materialien unter www.stop-thinktwice-check.de und bei der Hamburg Open Online University HOOU bereit.

So können Pädagoginnen und Pädagogen in Schulen und anderen Einrichtungen das noch relativ neue Thema ohne viel Vorbereitung unterrichten. Zielgruppe sind insbesondere Jugendliche der Sekundarstufe II. Die Toolkits sind Teil des internationalen Projekts "Think Twice", das die dpa zur Stärkung der Medienkompetenz insbesondere junger Menschen initiiert hat.

Die Toolkits bauen inhaltlich auf die jahrelange Erfahrung des Faktencheck-Teams der dpa, das täglich soziale Netzwerke monitort und Falschbehauptungen entlarvt. Diese Themen werden behandelt:

  1. Drei Fragen für den Schnellcheck (Wer hat das gesagt? Was sind die Beweise? Was sagen andere Quellen?)
  2. Die häufigsten Methoden von Desinformation: P-L-U-R-V (Pseudo-Experten, Logik-Fehler, Unerfüllbare Erwartungen, Rosinenpicken, Verschwörungsmythen)
  3. Emotionale Sprache und Clickbait
  4. Wie funktionieren Social-Media-Algorithmen?
  5. Künstliche Intelligenz: Haben KI-Apps Vorurteile?
  6. Wie spreche ich mit Leuten, die an Verschwörungstheorien glauben?
  7. Mis-, Des- und Malinformation: Arten von Falschinformationen
  8. Statistiken verstehen
  9. KI und Urheberrecht: Wem gehören KI generierte Bilder?
  10. Moralische Grundsätze und KI - am Beispiel des Gedankenexperiments Trolley-Problem und autonomes Fahren

"Think Twice" ist eine internationale Kooperation, die von der EU gefördert wird. Zum Ende des Projekts im Herbst 2025 wird zudem ein kostenloses Whitepaper mit den wichtigsten Erkenntnissen veröffentlicht. Weitere Informationen sind auf der Projektseite www.stop-thinktwice-check.de zu finden. Das Faktencheckteam der dpa veröffentlicht regelmäßig Faktenchecks und Medienkompetenz-Tipps auf seinen Social-Kanälen auf TikTok und Instagram.

Über dpa:

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegründet und gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge und andere Formate. Als international tätige Agentur berichtet dpa in sieben Sprachen. Rund 1000 Journalistinnen und Journalisten arbeiten weltweit an etwa 140 Standorten. Gesellschafter der dpa sind rund 170 deutsche Medienunternehmen. Die Zentralredaktion der dpa unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die Geschäftsführung um ihren Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg tätig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Daniel Schöningh (CEO Ippen-Mediengruppe, München).

Im In- und Ausland vertrauen Medien unterschiedlicher redaktioneller Ausrichtung der überparteilichen, neutralen und verifizierten Berichterstattung der dpa. Die dpa arbeitet nach den in ihrem Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Finanzielle Zuwendungen von staatlichen Stellen, Unternehmen und Privatpersonen lehnt die dpa ab. Projektgebundene Förderungen nimmt die dpa lediglich in einigen wenigen ausgesuchten Fällen und nach sorgfältiger Prüfung an. Eine Auflistung dieser Projekte ist auf unserer Website zu finden.

Disclaimer: Gefördert von der Europäischen Union (EU). Die enthaltenen Ansichten sind ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht die der EU oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die EU noch die EACEA können für sie verantwortlich gemacht werden.

Pressekontakt:

dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
Jens Petersen
Leiter Konzernkommunikation
Telefon: +49 40 4113 32843
E-Mail: pressestelle@dpa.com

Original content of: dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH, transmitted by news aktuell