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Tödlicher Unfall machte Einstein zum Kühlschrank-Erfinder

Hamburg (ots)

Albert Einstein war nicht nur ein genialer
Physiker, sondern hat nach neuesten Erkenntnissen nebenher auch noch
viele nützliche Erfindungen gemacht. Wie das Wissensmagazin
ZeitWissen unter Berufung auf den Historiker Gene Dannen berichtet,
gehen fast 50 Erfindungen auf Einstein zurück, etwa ein spezieller
Kühlschrank, ein Kreiselkompass oder ein Spannungsmesser. Allerdings
habe Einstein sich ausbedungen, dass er bei der industriellen
Produktion  zum  Beispiel des Kühlschranks nicht genannt werde, weil
er seinen Namen nicht für kommerzielle Zwecke hergeben wollte.
Physiker von der Universität Oldenburg bauen den
Einstein-Kühlschrank jetzt nach, wie ZeitWissen meldet. Der Nachbau
soll Kälte aus der Verdunstung von Alkohol gewinnen. Einstein wurde
zu der Erfindung dadurch angeregt, dass es mit dem Kühlmittel der
damals laufenden Kühlschränke eine tödliche Vergiftung gegeben hatte.
Da es von dem historischen Einstein-Kühlschrank nur einen Prototyp
gab, der längst zerstört ist, müssen die Oldenburger Physiker auf
alte Fotos und Patentschriften zurückgreifen.
Nach Ansicht führender Wissenschaftshistoriker muss nun das Bild
von Einstein als vergeistigtem Nobelpreisträger berichtigt werden.
"Er stand mitten im Leben. Die Erinnerung an diesen Mann ist uns
abhanden gekommen", sagt der Harvard-Professor Peter Galison dem
Wissensmagazin ZeitWissen.
Der Nachbau soll ab Mai 2005 in einer Einstein-Ausstellung in
Berlin zu sehen sein.
Bitte beachten Sie, daß es sich bei der folgenden Meldung nicht um
einen Text der aktuellen ZEIT, sondern des ZeitWissen-Magazins
handelt.
Den kompletten Text des ZeitWissen-Magazins 1/2005 stellen wir
Ihnen gerne zur Verfügung.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT
Presse-und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax:
040/3280-558, E-Mail:  bunse@zeit.de)

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