Darmkrebsmonat März: Früherkennung rettet Leben
Leverkusen (ots)
60.000 Menschen erkranken alleine in Deutschland jedes Jahr an Darmkrebs. Die gute Nachricht: früh erkannt ist Darmkrebs oft heilbar. Die noch bessere Nachricht: mit der richtigen Vorsorge kann man das Risiko zu erkranken deutlich minimieren. Der Beratungsarzt der Pronova BKK Dr. med Gerd Herold klärt auf.
Wie bei anderen Erkrankungen auch, kann ein gesunder oder ungesunder Lebensstil das Entstehungsrisiko von allen Krebsformen reduzieren, aber eben auch begünstigen. "Zu den Faktoren, die das Risiko an Darmkrebs zu erkranken erhöhen können, zählen neben Überwicht, Bewegungsmangel und dem Rauchen vor allem die Ernährung. Dazu gehören regelmäßiger Alkoholkonsum - auch schon ein Glas Wein oder Bier täglich - und insbesondere der häufige Konsum von rotem Fleisch wie Rind und Schwein", erklärt Dr. Gerd Herold. "Im Gegenzug senken regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung das ganz individuelle Erkrankungsrisiko."
Aber auch der gesündeste Lebensstil ist kein Anti-Krebs-Garant. Deshalb sollte jede und jeder die angebotenen Vorsorgemöglichkeiten in Anspruch nehmen. Wenn Darmkrebs bei Eltern, Geschwistern oder Großeltern bekannt war oder ist, ist eine frühzeitige persönliche Beratung z. B. in der Hausarztpraxis sinnvoll.
Gesetzliches Screening-Programm ab 50
Alle Männer - und voraussichtlich ab dem 1. April 2025 auch alle Frauen - ab 50 Jahren bekommen in Deutschland eine Einladung zu einer Darmspiegelung. Bislang haben Frauen diese erst ab dem 55. Lebensjahr erhalten. Die Darmspiegelung ist nicht nur zur Früherkennung geeignet, sondern eine echte Vorsorge. Werden bei der Spiegelung Krebsvorstufen - so genannte Darmpolypen - entdeckt, können diese direkt entfernt werden, lange bevor sich aus ihnen bösartige Krebszellen entwickeln. Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit, ebenfalls ab 50 Jahren alle 2 Jahre einen Stuhltest zu machen.
Zusätzliches Angebot ab 35 Jahren
"Da auch jüngere Menschen an Darmkrebs erkranken können, bieten einige Krankenkassen wie die Pronova BKK ihren Versicherten bereits ab dem 35. Lebensjahr die Möglichkeit, mittels iFOBT-Test, also einer Stuhluntersuchung, an der Früherkennung teilzunehmen. Das kann für alle sinnvoll sein, die früher Sicherheit haben wollen, besonders wenn Darmkrebserkrankungen im Lebensalter unter 50 Jahren in der Familie bekannt sind", erklärt der Beratungsarzt. Den Test für Zuhause können sich Versicherte der Pronova BKK einfach und kostenlos über pronovabkk.de/darmkrebsfrueherkennung bestellen. Wichtig: nicht jedes positive Testergebnis bedeutet, dass die Person an Darmkrebs erkrankt ist, denn die Ursache kann auch harmlos sein. Jedoch sollte der mögliche Verdacht durch weitergehende Untersuchungen kontrolliert werden.
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