SÜDWIND-Tagung in Düsseldorf: 'Entwicklungsland' für den globalen Süden, Weltmacht für den globalen Norden. Auswirkungen chinesischer Investitionen am Beispiel der BRICS, Ghana und Deutschland
Bonn (ots)
China ist für Deutschland und Europa ein wichtiger Akteur. Das Land wird mal als Partner, mal als Rivale wahrgenommen - nimmt als aufstrebende Weltmacht aber eine immer gewichtigere Rolle ein. Auch die Staaten des Globalen Südens umwirbt China, tritt aber zugleich aufgrund seiner Geschichte selbst als Teil des Globalen Südens auf - ob als Akteur im Kontext der BRICS-Staaten sowie der Neuen Seidenstraße oder als Handelspartner und Investor.
"Wie die chinesischen Aktivitäten im Globalen Süden und in Deutschland wahrgenommen werden und welche Auswirkungen sie insbesondere auf Arbeitsbedingungen haben, wollen wir auf unserer Tagung ausführlich besprechen", so Dr. Sabine Ferenschild vom SÜDWIND-Institut.
Als Expert*innen werden bei der Tagung Romy Siegert (IG Metall), Pablo Campos (SÜDWIND-Institut), Vera Dwors (Südafrika Forum NRW), Marcos da Costa Melo (Fachpromotor, Brasilien) und Nicolayi Roerkohl (Ghana Forum NRW) sprechen.
SÜDWIND hat eine Studie und ein Factsheet im Kontext seiner aktuellen Arbeit zu China veröffentlicht:
- Die 2024 erschienene SÜDWIND-Studie "Und was ist mit den Menschenrechten? China und die Sorgfaltspflichten" ist hier abrufbar.
- Das soeben erschienene SÜDWIND-Factsheet "Der Himmel ist hoch, der Kaiser weit. Partnerschaften mit China und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten" ist hier abrufbar.
Die Tagung findet am Montag, den 07.04.2025, von 9.30 -14h im CVJM Haus Düsseldorf, Graf Adolfstr. 102, statt. SÜDWIND führt die Veranstaltung in Kooperation mit dem Eine Welt Netz NRW durch. Die Tagung wird gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.
Pressekontakt:
Dr. Sabine Ferenschild
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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