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KBV - Kassenärztliche Bundesvereinigung

Ärzte wollen stärker motivieren und informieren
Deutschlandweite Aktionen von KBV und KVen werben für Darmkrebsprävention

Berlin (ots)

Immerhin 13,4 Prozent der männlichen und 15,1
Prozent der weiblichen Anspruchsberechtigten haben zwischen 2003 und 
2007 an einer präventiven Darmspiegelung teilgenommen. Insgesamt 
hatten in diesem Zeitraum 16,8 Millionen gesetzlich Versicherte 
Anspruch auf eine solche Untersuchung. Das hat das Zentralinstitut 
für die kassenärztliche Versorgung (ZI) errechnet. "Prävention und 
Früherkennung von Krankheiten hat für alle Ärzte und natürlich auch 
für uns als deren Vertreter eine hohe Priorität. Deshalb wollen wir 
diese Quote deutlich steigern und weiterhin international führende 
Standards setzen", versicherte Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der 
Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), heute in Berlin.
Um die Menschen über die Gefahren des Darmkrebses und die Chancen 
einer Früherkennung zu informieren, veranstaltet die KBV gemeinsam 
mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und der Felix Burda 
Stiftung den Darmkrebsmonat März. Mit flächendeckenden Aktionen 
wollen sie die Bevölkerung zur Darmkrebsfrüherkennung motivieren. Zu 
diesem Zweck geht ein mehr als 20 Meter langes Darmmodell auf die 
Reise in verschiedene deutsche Städte. In dem größten begehbaren 
Darmmodell Europas lässt sich die Entwicklung von Vorstufen zu 
Darmkrebs erkunden.
Seit dem Jahr 2003 haben gesetzlich Versicherte ab dem 55. 
Lebensjahr Anspruch auf eine präventive Darmspiegelung (Koloskopie), 
die alle zehn Jahre wiederholt werden kann. In den vergangenen Jahren
ist die Zahl der Koloskopien zur Krebsvorsorge zwar gestiegen, doch 
Darmkrebs ist immer noch die zweithäufigste Krebstodesursache. 
"Frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr hoch", gab der 
KBV-Vorstand zu bedenken.
Eine Liste mit Aktionen der einzelnen KVen im Darmkrebsmonat März 
hat die KBV unter http://www.kbv.de/veranstaltungen/12533.html ins 
Internet gestellt.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV):
Die KBV vertritt die politischen Interessen der rund 149.900 
niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten auf Bundesebene. Sie ist
der Dachverband der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), die die
ambulante medizinische Versorgung für 72 Millionen gesetzlich 
Versicherte in Deutschland sicherstellen. Die KBV schließt mit den 
gesetzlichen Krankenkassen und anderen Sozialversicherungsträgern 
Vereinbarungen, beispielsweise zur Honorierung der Ärzte und zum 
Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen. Die KVen und die 
KBV sind als Einrichtung der ärztlichen Selbstverwaltung 
Körperschaften des öffentlichen Rechts. Mehr Informationen im 
Internet unter: www.kbv.de.

Pressekontakt:

Dr. Roland Stahl, Tel.: 030 / 4005 - 2202
Tanja Hinzmann, Tel.: 030 / 4005 - 2240

Original-Content von: KBV - Kassenärztliche Bundesvereinigung, übermittelt durch news aktuell

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