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Wälder unter Druck: Krombacher zieht Halbzeitbilanz bei Aufforstung

Wälder unter Druck: Krombacher zieht Halbzeitbilanz bei Aufforstung
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Krombach (ots)

Anhaltend hohe Temperaturen und trockene Phasen führen aktuell in vielen Regionen vor Augen, wie stark Wälder unter Druck geraten können. Vor diesem Hintergrund erreicht das Aufforstungsprogramm von Krombacher einen wichtigen Zwischenstand: Rund die Hälfte, der für dieses Jahr geplanten eine Million Bäume ist bereits gepflanzt - 474.950 Bäume wurden durch die Landesforstverwaltungen, darunter Wald und Holz NRW, in die Erde gebracht. Die verbleibenden Setzlinge folgen im kommenden Pflanzzeitraum ab Oktober. Die Halbzeitbilanz macht deutlich: Aufforstung ist kein kurzfristiger Eingriff, sondern ein langfristiger Prozess und zentral für die Entwicklung stabiler Wälder in einem sich verändernden Klima.

Zwischen Wetter und Wachstum: Herausforderungen im Sommer

Die aktuellen Bedingungen machen deutlich, wie stark äußere Faktoren die Entwicklung junger Wälder beeinflussen. Was derzeit im Boden steht, ist erst der Anfang. "Aufforstung heißt nicht einfach: pflanzen und fertig. Ein Wald wächst über viele Jahrzehnte - eigentlich über Generationen hinweg", erklärt Försterin Mia Schmidt von Wald und Holz NRW in Siegen-Wittgenstein. "Damit aus jungen Bäumen ein stabiler Wald wird, braucht es Zeit und vor allem konsequente Pflege." Gerade in warmen und trockenen Phasen zeigt sich, wie sensibel erst vor Kurzem wieder aufgeforstete Wälder sind. Entsprechend liegt der Fokus nun auf Schutz, Pflege und Entwicklung der Flächen.

Wald wird ganzheitlich gedacht

Dabei geht es nicht nur um einzelne Bäume, sondern um das gesamte Ökosystem. "Unsere Aufgabe ist es, den Wald zu schützen und fit für die Zukunft zu machen", so Schmidt. "Wir schauen auf Bäume, Boden, Wasser sowie Tiere und Pflanzen und denken in langen Zeiträumen. Entscheidungen von heute wirken oft über Jahrzehnte." Ziel ist es, Wälder zu entwickeln, die langfristig stabil sind und ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können. Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg: die standortgerechte Auswahl der Baumarten. "Jeder Standort bringt eigene Bedingungen mit, vom Boden über Wasser bis zur Sonneneinstrahlung", erklärt die Försterin. "Nur Bäume, die dazu passen, können langfristig gesund wachsen und besser mit Trockenheit oder Hitze umgehen." So entstehen Schritt für Schritt vielfältige und anpassungsfähige Wälder.

Wasser als entscheidender Faktor

Für Krombacher ist der Schutz des Waldes direkt mit der eigenen unternehmerischen Verantwortung verbunden. Die Brauerei ist in besonderem Maße auf eine stabile und hochwertige Wasserversorgung angewiesen und damit auf funktionierende Waldökosysteme. "Der Wald ist für uns weit mehr als Naturraum", sagt Wolfgang Schötz, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement von Krombacher. "Er speichert und reinigt Wasser und trägt maßgeblich dazu bei, dass es langfristig in hoher Qualität verfügbar bleibt." Gerade Waldböden übernehmen dabei eine Schlüsselrolle: "Sie wirken wie natürliche Speicher und Filter. Niederschläge werden aufgenommen, gereinigt und langsam wieder abgegeben" Intakte Wälder sind damit ein entscheidender Faktor für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt. Aus diesem Verständnis heraus sieht Krombacher sein Engagement bewusst als langfristige Investition in funktionierende Ökosysteme. "Uns geht es nicht nur darum, Bäume zu pflanzen, sondern Wälder zu entwickeln, die dauerhaft stabil sind und ihre Funktionen erfüllen können", so Schötz. "Dazu arbeiten wir eng mit Expertinnen und Experten vor Ort zusammen und begleiten die Flächen über viele Jahre hinweg." Der Schwerpunkt der Aufforstungsprojekte liegt 2026 erneut in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in der Heimatregion der Brauerei im Sieger- und Sauerland. Weitere Pflanzmaßnahmen werden in Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein umgesetzt.

Was Wälder jetzt brauchen

Aus fachlicher Sicht ist klar, worauf es in den kommenden Jahren ankommt: "Der Wald braucht Zeit, Vielfalt, Schutz und Pflege", fasst Mia Schmidt zusammen. "Vielfältige Wälder sind widerstandsfähiger und genau diese Widerstandskraft wird in Zukunft entscheidend sein." Die jetzt erreichte Halbzeit im Pflanzprogramm ist damit weniger ein Abschluss als vielmehr ein Zwischenstand in einem langfristigen Prozess mit dem Ziel, Wälder zu fördern, die auch kommenden Generationen erhalten bleiben.

Pressekontakt:

Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG
Peter Lemm, Unternehmenssprecher
Hagener Straße 261
57223 Kreuztal-Krombach
Mail: presse@krombacher.de
Tel.: + 49 (0) 2732 880 872

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