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Lausitzer Rundschau

Lausitzer Rundschau: Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
Schon 2006 im Blick

Cottbus (ots)

Die SPD regiert in Nordrhein-Westfalen seit 39
Jahren. Eigentlich höchste Zeit für einen Machtwechsel – schon aus
Gründen der politischen Hygiene. Zumal die Bilanz in den
landespolitischen Kerndaten alles andere als berauschend ist. Das
gilt unter anderem für die Verschuldung des Landes und auch die
Arbeitslosenstatistik weist einen traurigen Rekord auf. Die 13,3
Millionen Wahlberechtigten haben also die klare Möglichkeit, sich für
ein Weiter so mit Rot-Grün oder für einen eindeutigen Wandel mit
Schwarz- Gelb zu entscheiden. Letzteres befürchtend raunen
Partei-Linke bereits von einem Kanzlersturz. Und nicht wenige in
Union und FDP reden von Neuwahlen im Bund. Es könnte aber auch ganz
anders kommen: Wenn SPD-Chef Franz Müntefering und Kanzler Gerhard
Schröder wie bisher den Schulterschluss üben, die
Kurswechsel-Diskussionen aussitzen, den Linken in der Partei ein
bisschen Zuckerbrot im Kurs zwischen Reformagenda 2010 und
Kapitalismuskritik geben, könnte selbst das Beben dieser Niederlage
bald Geschichte sein. Weil sich die politischen Diskussionen und
Kräfte zügig auf die Bundestagswahl 2006 ausrichten mit der griffigen
SPD-Parole: Deutschland darf nicht komplett ,,schwarz“ werden.
ots-Originaltext: Lausitzer Rundschau

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