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Studie zur Kaufentscheidung am Point-of-Sale: geplant oder spontan?

Studie zur Kaufentscheidung am Point-of-Sale: geplant oder spontan?
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Shopperverhalten zunehmend digital und komplex – mit Folgen für die FMCG-Branche

Köln, 02. April 2025. Die veränderten Rahmenbedingungen in volatilen Zeiten wirken sich auch auf das Einkaufsverhalten aus. Gezieltes Einkaufen findet zum Beispiel heutzutage häufiger statt als planloses Shoppen im stationären Handel. Zudem wächst der Wunsch nach mehr Kontrolle über die eigene Kaufentscheidung. Daneben führt unter anderem die zunehmende Digitalisierung dazu, dass die bislang genutzten Dimensionen im Category Management oder Retail Marketing zur Beschreibung von Plan- und Spontankäufen ein Umdenken bei Handel und Industrie gleichermaßen erfordern. Denn neue Bedürfnisse bedingen neue Maßnahmen, nicht zuletzt am Point-of-Sale. In der Kooperationsstudie „Plan- und Spontankauf – FMCG-Einkäufe neu gedacht“ von GS1 Germany und YouGov sind deshalb aus der Praxis gewonnene Erkenntnisse eingeflossen, die eine unmittelbare Anwendbarkeit gewährleisten.

Studie: Plan- und Spontankauf – FMCG-Einkäufe neu gedacht

Im Fokus standen folgende Kernfragen:

  • Welcher Anteil an Produktkäufen ist geplant, welcher ungeplant?
  • Wie detailliert ist der Einkauf beim Betreten einer Einkaufsstätte geplant?
  • Wie können Shopper-Entscheidungen beeinflusst werden?
  • Welche konkreten Trigger lösen Spontankäufe aus?
  • Welche (digitalen) Tools unterstützen die Kaufentscheidung?

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Shopper heutzutage seltener impulsiv und demnach reflektierter, strukturierter und geplanter hinsichtlich Kategorie, Sorte und Marke einkaufen. Der Idealtypus „Souveräner Shopper“ strebt beim Einkaufen nach einer Balance zwischen Effizienz und Sicherheit sowie Inspiration und Freiheit bei der Produktwahl. Dabei ist der Preis nach wie vor ein starker Trigger für die finale Kaufentscheidung bei nicht vollständig geplanten Produktkäufen. Zugleich sind digitale Medien und das Produktdesign wichtige und wirksame Trigger am Point-of-Sale. Ohnehin wird der Einkauf von FMCG-Produkten (Fast Moving Consumer Goods) entlang der Shopper Journey immer digitaler und komplexer.

Konkrete Empfehlungen für die FMCG-Branche der Zukunft

In der vorliegenden Studie geht es insbesondere darum, das herkömmliche Verständnis von Plan- und Spontankäufen zu überprüfen und daraus konkrete Empfehlungen für die Zukunft abzuleiten. Hat sich der Planungsgrad von FMCG-Einkäufen verändert und wenn ja, wie? Zur Beantwortung dieser Frage wurde ein mehrstufiges Studiendesign mit qualitativen und quantitativen Modulen entwickelt. Individuelle Deep Dives relevanter Kategorien – 19 insgesamt, von Milchprodukten und pflanzlichen Alternativen über salzige Snacks bis hin zu Tiefkühlgerichten – bieten darüber hinaus einen ganzheitlichen Blick auf das Kaufverhalten im stationären Handel.

Unter www.gs1-germany.de/plan-und-spontankaufstudie und hier im Anhang finden Interessierte unter anderem eine Leseprobe. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, mit den Shopper Experience Expert:innen von GS1 Germany und Autor:innen der Studie in den Dialog zu treten oder exklusive Einblicke in die Studie zu erhalten.

Pressekontakt

GS1 Germany GmbH
Stefan Schütz
Stolberger Straße 108 a, 50933 Köln
Telefon: 0221 94714-524
E-Mail:  stefan.schuetz@gs1.de
 www.gs1.de/newsroom
GLN 40 00001 00000 5

Geschäftsführer: Thomas Fell
Amtsgericht Köln HRB 6276
Aufsichtsratsvorsitzender/-stellvertreter
Paul Vetter/ Christian Bodi

Über GS1 Germany
Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business.  www.gs1.de