POL-PDPS: Zahl der Straftaten gesunken und Aufklärungsquote auf sehr hohem Niveau
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Pirmasens (ots)
Die Anzahl der registrierten Straftaten im Bereich der Polizeidirektion Pirmasens ist um 4,2 Prozent gesunken, gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote und liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor, welche die Polizeidirektion Pirmasens am Freitag (4. April 2025) veröffentlicht hat.
Die Polizeidirektion Pirmasens registrierte im Jahr 2024 insgesamt 8.457 Straftaten. Dies ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 373 Fälle. Die Aufklärungsquote stieg und ist mit 73,8 Prozent die zweithöchste seit zehn Jahren. Die Quote liegt damit um 9,5 Prozent über dem Landesdurchschnitt von 64,3 Prozent.
Gestiegen ist die Anzahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Hier wurden im Jahr 2024 insgesamt 269 Taten registriert. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 34 Fälle beziehungsweise 14,5 Prozent.
Gesunken sind in der Westpfalz die Anzahl der Straftaten der Eigentumskriminalität, der Vermögens- und Fälschungsdelikte sowie die Anzahl der Taten im Bereich der Wohnungseinbrüche. Auch die Straßenkriminalität ist weiterhin rückläufig und liegt im siebten Jahr in Folge unter dem Mittelwert.
Insbesondere im Bereich der Rauschgiftdelikte sind die Fallzahlen rückläufig. Von 1.137 Fällen im Jahr 2023 auf nunmehr 822 Delikte. Dies entspricht einer Reduzierung um 27,7 %.
Es konnten im Jahr 2024 insgesamt 4.418 Tatverdächtige ermittelt werden. 1.111 Tatverdächtige, dies entspricht 25,1 Prozent, haben eine ausländische Staatsangehörigkeit.
Die Anzahl der Menschen, gegen die sich eine strafbare (gegebenenfalls auch fahrlässige) Handlung richtete, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 2.318 auf 2.559, ein Plus von 10,4 Prozent. 1122 (43,8 Prozent) der Opfer sind weiblich und 1437 (56,2 Prozent) männlich.
Um Veränderungen des Kriminalitätsaufkommens bewerten zu können, wird die Anzahl der Straftaten insgesamt oder in einzelnen Deliktsgruppen in das Verhältnis zur registrierten Wohnbevölkerung gesetzt (Anzahl der erfassten Fälle auf 100.000 Einwohner).
Sie drückt die durch die Kriminalität verursachte Gefährdung aus. Je kleiner die Häufigkeitsziffer, desto geringer ist die statistische Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden.
Im Zuständigkeitsbereich der PD Pirmasens liegt die Häufigkeitsziffer aller im Jahr 2024 registrierten Straftaten bei 5234 (Vorjahr: 5240) und liegt im Vergleich zum Polizeipräsidium Westpfalz (6247) deutlich niedriger.
Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf den Deliktsbereich der Straftaten im "öffentlichen Raum " zu legen. Unter den insgesamt zwölf kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz belegt Pirmasens Platz 10 mit einer Häufigkeitsziffer von 2360 sowie Zweibrücken den 12. Platz mit einer Häufigkeitsziffer von 2057. |krä
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