Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Polizeipräsidium Trier mehr verpassen.

Polizeipräsidium Trier

POL-PPTR: Kein Rückgang bei Überladungen - Holztransport 15 Tonnen zu schwer und Sattelzug zudem zu lang

POL-PPTR: Kein Rückgang bei Überladungen - Holztransport 15 Tonnen zu schwer und Sattelzug zudem zu lang
  • Bild-Infos
  • Download

Longkamp / Heisdorf (ots)

Wie in jüngster Zeit angekündigt, führten Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des PP Trier in den letzten Tagen wieder vermehrt Kontrollen wegen Überladungen in der Region durch und ertappten wieder einige Fahrer mit zu viel Ladung. Dabei stoppten die Beamten bereits am Dienstagmorgen einen mit Fichtenstämmen beladenen Langholztransport auf der B-50 (neu) bei Longkamp auf dem Weg zum Sägewerk im Hunsrück. Bereits die enorme Menge der Fichtenstämme und das Achslastsystem des Lkw erhärteten den Verdacht einer deutlichen Überladung. Bei einer Verwiegung mit einer polizeieigenen Radlastwaage wurde ein Gesamtgewicht von knapp 55 Tonnen und somit fast 15 Tonnen zu viel festgestellt. Außerdem stellten die Beamten fest, dass der Holztransport gegen verschiedene Auflagen der notwendigen Ausnahmegenehmigung verstieß, die aber eine Weiterfahrt später gestatteten. Die Hälfte der Fichtenstämme wurden vor Ort auf einen zweiten Holztransport des Unternehmens umgeladen. Danach wurde die Weiterfahrt gestattet. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eröffnet und gegen das Unternehmen ein Verfahren, wonach der Frachterlös eingezogen werden kann. Am gestrigen Morgen wurde dann auf der BAB A-60 bei Heisdorf ein mit Biertreber beladener Sattelzug festgestellt, der die Maße und das Gewicht überschritt. Der Biertreber sollte in die Niederlande transportiert werden und dort als Futtermittel verwendet werden. Die Gesamtlänge des Sattelzuges wurde mit 16,72 m bei erlaubten 16,50 m und das Gewicht auf einer nahegelegenen Brückenwaage mit knapp 45,5 Tonnen festgestellt. Außerdem wurden abfallrechtliche Verstöße und beim Fahrer diverse Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Aufgrund der Überschreitung des Gesamtgewichtes und der Maße wurde die Weiterfahrt untersagt. Hierbei wurde erst im Verlaufe der Kontrolle festgestellt, dass der Sattelzug eigenverantwortlich vom Fahrer kurz nach Fahrtantritt im Saarland verwogen worden war. Demnach war dem Fahrer bekannt, dass er zu schwer war und er hatte trotzdem die Fahrt angetreten. Nachdem der Fahrer ca. 5 Tonnen des Biertrebers bei einem nahegelegenen Bauernhof zur Verfütterung abgeladen hatte und Veränderungen an der Sattelzugmaschine vorgenommen hatte, konnte ihm die Weiterfahrt im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben gestattet werden. Auch hier wurde gegen den Fahrer ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Zudem wird ein entsprechender Bericht wegen den Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten an das Bundesamt für Logistik und Mobilität gesandt. Gegen das Unternehmen wird ein Verfahren eingeleitet, wonach der Frachterlös eingezogen werden kann. Wegen den abfallrechtlichen Verstößen wird zudem noch ein Bericht an die Sonderabfallmanagement GmbH in Mainz vorgelegt.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Trier
ZVD Wittlich, SB Schwerverkehr

Telefon: (06571) 9152-0
E-Mail: pdwittlich.zvd@polizei.rlp.de

Original-Content von: Polizeipräsidium Trier, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Trier
Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Trier
  • 26.02.2025 – 11:00

    POL-PPTR: Polizeipräsidium Trier gibt die Verkehrsunfallbilanz 2024 heraus

    Trier (ots) - Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Trier wurden im Jahr 2024 insgesamt 23.840 Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Das bedeutet einen leichten Rückgang der Unfallzahlen im Vergleich zum Jahr 2023 um 2 %. Im Folgenden werden die allgemeine Verkehrsunfallentwicklung, die Entwicklung der einzelnen Risikogruppen, insbesondere nach Alter ...

  • 26.02.2025 – 08:30

    POL-PPTR: Sicher durch die Fastnachtstage

    Trier / Region (ots) - Auch in diesem Jahr werden wieder tausende von Jecken an den närrischen Tagen die Straßen der Region bevölkern. Die Polizei hat mit den kommunalen Verantwortlichen und den Veranstaltern zahlreicher Fastnachtsveranstaltungen ein ganzes Bündel von Maßnahmen abgesprochen, damit die Feiern unbeschwert, bunt und fröhlich ablaufen können. Der Einsatzschwerpunkt wird in diesem Jahr wieder auf der ...