POL-PPMZ: Mainz, Wechselgeldtrick - Polizei warnt vor Trickdieben
Mainz (ots)
In den vergangenen Tagen gehen vermehrt Anzeigen von Trickdiebstählen mit dem Wechselgeldtrick bei der Mainzer Polizei ein.
Dienstag, 10.11.2015, 11:55 Uhr Am Dienstagmittag wurde ein 80-jähriger Senior von einem unbekannten Mann in der Hauptstraße angesprochen und gebeten, ein 2-Euro-Stück zu wechseln. Der 80-Jährige nahm seine Geldbörse hervor und suchte nach entsprechenden Münzen. Der Unbekannte griff dabei mehrfach in die Geldbörse des Seniors, entnahm ein paar Kupfermünzen und erklärte, dass ihm das reiche. Anschließend ging der Unbekannte in Richtung Nestléstraße davon. Dem Senior kam das jedoch irgendwie suspekt vor und er schaute in seiner Geldbörse nach. Ihm fehlten über 200 Euro Scheingeld. Daraufhin informierte er umgehend die Polizei. Die Nahbereichsfahndung der Polizei wurde sofort eingeleitet.
Beschreibung des Täters: etwa 35 Jahre alt, circa 170 bis 175 cm groß, schlank, dunkle Augen, bekleidet mit einem weißen Hemd, dunkles Jackett, dunkle Hose, sehr gepflegt, sprach gebrochen deutsch, möglicherweise Osteuropäer.
Montag, 09.11.2015, 13:00 Uhr Bereits am Montagmittag wurde ein 69-jähriger Senior in der Boppstraße von einem Unbekannten angesprochen und um Wechselgeld gebeten. Auch dieser Senior war hilfsbereit, nahm seine Geldbörse hervor und auch hier griff der Täter in das Münzfach hinein. Erst beim Einkaufen stellte der 69-Jährige fest, dass aus dem Scheinfach des Portemonnaies ein 50-Euro-Schein fehlte.
Die Beschreibung des Täters ist nahezu identisch mit dem Vorfall von Dienstag. Ob es sich um den gleichen Täter handelt, kann derzeit noch nicht gesagt werden.
Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Mainz, Telefon: 06131-653633.
Tipp der Polizei: Überwiegend werden Senioren um Wechselgeld gebeten. Meist kommen diese aus Hilfsbereitschaft der Bitte nach und werden dann zu Opfern. Gerade Senioren sollten solche Bitten ablehnen, um nicht in Gefahr zu kommen, bestohlen zu werden. Es gibt bestimmt in unmittelbarer Nähe Geschäfte oder Geldinstitute, die das Geld wechseln können. Bei penetrantem Auftreten ist dann auch mal der "Mut zur Unhöflichkeit" angesagt.
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