PP Ravensburg: Meldungen aus dem Landkreis Ravensburg
Landkreis Ravensburg (ots)
Ravensburg
Unbekannte treten Scheibe ein - Polizei bittet um Hinweise
An einem Café in der Charlottenstraße haben zwei bislang unbekannte Täter am frühen Freitagmorgen die Verglasung eingetreten. Der Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro beziffert. Ein Zeuge nahm entsprechende Geräusche wahr und verständigte die Polizei. Das Duo fuhr bereits vor dem Eintreffen der Beamten mit einem goldfarbenen Audi weg und konnte trotz einer sofortigen Fahndung durch mehrere Polizeistreifen nicht mehr angetroffen werden. Die beiden Täter sollen jüngeren Alters sein, einer trug einen weißen Hoodie. Das Polizeirevier Ravensburg bittet unter Tel. 0751/803-3333 um Hinweise zu den beiden Unbekannten.
Schlier
Nicht angepasste Geschwindigkeit - Fahrer landet im Bachbett
Leichte Verletzungen hat ein 32-jähriger BMW-Fahrer erlitten, als er am Donnerstag kurz nach 20.30 Uhr von der L 325 zwischen Ravensburg und Fenken abgekommen ist. Der Mann war in einer Kurve mutmaßlich zu schnell unterwegs, verlor die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte er mit einem Baum und kam schließlich in einem Bachbett zum Stehen. Ein Rettungswagen brachte den 32-Jährigen, der sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien konnte, in ein Krankenhaus. Am BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 9.000 Euro. Ein Abschleppunternehmen barg den Wagen.
Weingarten
Fahrerflucht
Auf rund 2.500 Euro wird der Sachschaden beziffert, den ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker an einem VW hinterlassen hat, der im Zeitraum zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen in der Heinkelstraße abgestellt war. Der Unbekannte streifte dabei das Heck des Wagens und fuhr im Anschluss weiter, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Das Polizeirevier Weingarten ermittelt wegen Fahrerflucht und bittet unter Tel. 0751/803-6666 um Hinweise zum Unfallverursacher oder dessen Fahrzeug.
Fronreute
Pedelec-Fahrerin bei Unfall leicht verletzt
Eine Pedelec-Fahrerin offenbar übersehen hat eine 56-jährige Smart-Fahrerin, als sie am Donnerstag kurz nach 13 Uhr aus der Mochenwanger Straße nach links in die Schenkenwaldstraße abbiegen wollte. Im Abbiegevorgang erfasste sie die 63-Jährige, die stürzte und sich dabei leichte Verletzungen zuzog. Eine Rettungswagenbesatzung brachte die Verletzte in eine Klinik. Der Sachschaden wird auf gut 1.000 Euro beziffert.
Altshausen
Benzinbettler unterwegs - Polizei warnt
Sogenannte Benzinbettler waren am Donnerstag um die Mittagszeit im Bereich der B 32 unterwegs. Die Betrüger gehen dabei immer auf dieselbe Weise vor: Sie täuschen einen Notfall vor und behaupten hilfsbereiten Autofahrern gegenüber, dass der Sprit ausgegangen sei und sie Bargeld zum Tanken benötigen würden. Ein 49-Jähriger wurde an der Auffahrt zur Bundesstraße von einem der Täter angehalten und durch geschickte Gesprächsführung dazu gebracht, diesem Bargeld zu geben. Der Unbekannte versicherte, dem 49-Jährigen das Geld zurück zu überweisen. Beamte des Polizeipostens Altshausen haben Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs eingeleitet und warnen vor dieser Masche. Es findet keine Rückzahlung des Geldes statt, weshalb die Opfer auf dem Schaden sitzen bleiben. Geben Sie daher den Betrügern kein Bargeld, auch wenn diese eine Notlage vortäuschen, und verständigen Sie die Polizei. Hinweise zu dem Unbekannten, der mit einem polnischen Pkw unterwegs und etwa 30 Jahre alt gewesen sein sowie tätowierte Arme und einen dunklen Teint gehabt haben soll, nehmen die Ermittler unter Tel. 07584/9217-0 entgegen.
Bad Waldsee
Spritztour endet mit zwei Leichtverletzten
Die Spritztour zweier 17-Jähriger mit dem Renault eines Familienangehörigen endete am Donnerstagabend für beide Jugendliche im Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen der Ermittler des Polizeireviers Weingarten zufolge nahm einer der beiden Teenager den Wagen ohne Wissen des Besitzers und holte damit seinen gleichaltrigen Kumpel ab. Auf der Kreisstraße zwischen Bad Waldsee und Reute verlor der Fahrer kurz nach 21 Uhr aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und raste ins Unterholz. Nach über 60 Metern kam der Renault schließlich an einem Baum zum Stillstand. Die beiden Jugendlichen hatten Glück im Unglück und konnten das Fahrzeug, an dem wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 20.000 Euro entstand, selbstständig verlassen. Eine Rettungswagenbesatzung brachte den 17-jährigen Fahrer mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Der gleichaltrige Beifahrer flüchtete zunächst zu Fuß von der Unfallstelle und konnte von der Polizei wenig später zuhause angetroffen werden. Da auch er leicht verletzt war, brachte ihn eine Rettungswagenbesatzung ebenfalls in ein Krankenhaus. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Waldsee und Reute wurden aufgrund des zunächst unklaren Ausmaßes alarmiert und an der Unfallstelle eingesetzt. Da zunächst der Verdacht bestand, dass Betriebsstoffe ausgelaufen sind, verständigten die Wehrleute einen Vertreter der Wasserbehörde. Nachdem ein Abschleppunternehmen den Renault geborgen hatte, bestätigte sich dieser Verdacht jedoch nicht. Auf den 17-jährigen Fahrer kommen nun strafrechtliche Konsequenzen zu: er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte den Wagen unbefugt in Gebrauch genommen. Er wird nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Wangen
Fahrer in Schlangenlinien unterwegs
Ein 84 Jahre alter VW-Lenker war am Donnerstag kurz nach 12 Uhr auf der Landesstraße zwischen Wangen und Niederwangen in derartigen Schlangenlinien unterwegs, dass eine entgegenkommende Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Wangen ausweichen musste. Die Beamten wendeten und versuchten den Senior kurz nach Niederwangen zu stoppen. Dieser reagierte allerdings zunächst nicht auf die Anhaltesignale und Lautsprecherdurchsagen und hielt erst in Primisweiler an. Die Polizisten stellten bei dem Senior deutliche Anzeichen einer Desorientierung fest und veranlassten eine Blutentnahme in einer Klinik. Diese soll klären, ob das Verhalten des 84-Jährigen auf Medikamenten- oder Alkoholeinfluss zurückzuführen ist. Der Senior musste an Ort und Stelle seinen Führerschein abgeben und wird nun bei der Staatsanwaltschaft wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.
Wangen
Säugling bei Unfall verletzt
Ein sieben Monate alter Säugling ist bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag kurz nach 12 Uhr schwer verletzt worden. Das Mädchen war zusammen mit ihrer Mutter an Bord eines Linienbusses und lag in einem Buggy. Im Südring musste die Lenkerin des Linienbusses an einer Fahrbahnverengung aufgrund eines in gleicher Richtung fahrenden Fahrradfahrers abbremsen. Bei dem Bremsvorgang stürzte der nicht gesicherte Säugling aus dem Buggy und kam mit dem Kopf auf dem Boden auf. Ein Rettungshubschrauber brachte das Mädchen in ein Krankenhaus. Sachschaden entstand ersten Erkenntnissen zufolge nicht. Beamte der Verkehrspolizei Kißlegg haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und bitten Zeugen des Unfalls, insbesondere weitere Fahrgäste, sich unter Tel. 07563/9099-0 zu melden.
Leutkirch
Polizei stoppt erheblich überladenen 7,5-Tonner
Nahezu das Doppelte der zulässigen Gesamtmasse brachte der Lkw eines 38-Jährigen auf die Waage, als er am Donnerstag kurz nach 15.30 Uhr auf der A 96 zwischen den Anschlussstellen Kißlegg und Leutkirch-Süd von einer Streife der Verkehrspolizei gestoppt wurde. Die Beamten waren auf den 7,5-Tonner aufmerksam geworden, weil sich dieser erheblich nach vorne neigte und die Vorderreifen bereits stark verformt waren. Bei einer Wiegung stellten die Polizisten eine Überladung um 95 Prozent fest, weshalb der 38-Jährige seine Fahrt nicht fortsetzen durfte. An Bord hatte der Mann Kanister mit Flüssigkeiten, die als Gefahrgut deklariert sind. Erst wenn die Ladung umgeladen ist und die Vorderreifen erneuert worden sind, wird der 38-Jährige seine Fahrt fortsetzen dürfen. Auf ihn kommt ein Bußgeld in Höhe mehrerer hundert Euro zu. Auch der Halter des Lkw wird ein ebenso hohes Bußgeld bezahlen müssen.
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