Bayernpartei: Frau von der Leyen die größte bekannte Fehlbesetzung an der Spitze des Verteidigungsministeriums
München (ots)
Die frisch recycelte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ließ die Öffentlichkeit wissen, die Bundesrepublik müsse mehr "Verantwortung" übernehmen. Aus diesem Grund brauche die Bundeswehr eine bessere Ausstattung. Nur so können mehr Auslandseinsätze absolviert werden. Kritikern, die die ohnehin mangelhafte Ausrüstung und Überforderung der Streitkräfte bemängelten, entgegnete sie, dies liege ja nicht an den Auslandseinsätzen, sondern an den zunehmenden Übungen im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung.
Diese Aussage ist eine Ungeheuerlichkeit. Denn in allererster Linie ist die Bundeswehr für die Landesverteidigung zuständig. Wenn die nicht funktioniert und der Fokus stattdessen auf Einsätze im Ausland und Sportförderung, das Einrichten von Kindertagesstätten und ähnliches gelegt wird, dann läuft etwas gewaltig schief.
Für die Bayernpartei ist Frau von der Leyen somit die größte bekannte Fehlbesetzung an der Spitze des Verteidigungsministeriums. Sie beweist zweierlei: Nämlich, dass man ohne den Hauch einer Ahnung ein Ministerium leiten kann. Und bei entsprechender Vernetzung auch ohne Erfolge eine zweite Amtszeit antreten darf.
Für die Bayernpartei ist zudem die Rede von "mehr Verantwortung" Großmannssucht ohne Substanz. Die langfristigen Erfolge der erwähnten Auslandseinsätze, bei denen die Soldaten immerhin Leib und Leben riskieren, sind nämlich bei genauerer Betrachtungsweise sehr dünn. Die Bayernpartei lehnt daher diese Einsätze ab.
Aber vielleicht werden einige dieser Einsätze nur deswegen fortgeführt, weil die Kapazitäten und das Material für einen Heimtransport der Truppe nicht zur Verfügung stehen.
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