All Stories
Follow
Subscribe to Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

WAZ: Heimlichtuerei um Nebenjobs. Kommentar von Theo Schumacher

Essen (ots)

Bis heute erfahren die Bürger in NRW nicht, wie viel Geld jeder Landtagsabgeordnete neben seinen Diäten von immerhin 10700 Euro kassiert. Das ist absurd. Sie wissen nichts über mögliche Verstrickungen, können Grauzonen und private Interessen nicht durchschauen. Es muss aber im Sinne gewählter Volksvertreter sein, den bösen Anschein zu vermeiden. Stattdessen nähren sie den Verdacht der Heimlichtuerei, der oft gar nicht begründet ist. Niemand will Nebenjobs verbieten und Politikern, die auf fünf Jahre gewählt sind, die Nabelschnur in ihren Beruf durchtrennen. Doch zur Klarheit des Mandats gehört, dass sie Rechenschaft ablegen in Euro und Cent. Wer Freiberufler davon ausnehmen will, nährt den Verdacht, Schutzzonen für ganze Branchen errichten zu wollen. Unverzichtbar ist zudem ein wirksamer Strafkatalog bei Verstößen. Es wurde schon zu viel Zeit verloren.

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de

Original content of: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, transmitted by news aktuell

More stories: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
More stories: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
  • 23.04.2014 – 18:59

    WAZ: Der Wert der Saisonarbeit. Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Den Mindestlohn mag man richtig finden oder falsch. Wenn er aber kommt, gibt es keinen Grund, ihn Erntehelfern vorzuenthalten. Niemand wird behaupten, dass die Akkordernte auf deutschen Äckern, die osteuropäische Saisonarbeiter verrichten, keine 8,50 Euro wert sei. Das Problem wird sein, dass der Mindestlohn wie in anderen Branchen regional sehr unterschiedlich wirkt. So fällt der Aufschlag für Arbeiter ...

  • 22.04.2014 – 19:02

    WAZ: Den großen Hebel packt niemand an - Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Gemeinschaftssteuern ist eigen, dass alle gemeinsam profitieren, wenn sie richtig sprudeln. Das Problem: Während beim Bund das Geld in einer Hand liegt und die Länder es nach einem mehr oder weniger gerechten Schlüssel aufteilen, wird die große Gießkanne vielen Städten nicht gerecht, am wenigsten denen im Ruhrgebiet. Die NRW-Bemühungen, dies im ...

  • 22.04.2014 – 18:49

    WAZ: Gabriel zeigt in China Flagge - Kommentar von Christian Kerl

    Essen (ots) - Gleich bei seiner ersten Auslandsreise zeigt sich Wirtschaftsminister Gabriel in China als entschlossener Fürsprecher der deutschen Wirtschaft und des Mittelstandes. Höflich im Ton, aber klar in der Sache verlangt er von der Regierung in Peking eine bessere Behandlung deutscher Investoren. Die warten auf dem für Deutschland immer wichtigeren Markt ...