Kriminalstatistik für 2024 zeigt erneuten Anstieg der Wohnungseinbrüche – der materielle Schaden lässt sich versichern, die psychologischen Folgen nicht
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Erneut ein Plus an Wohnungseinbrüchen, eine Aufklärungsquote, die bei rund 15 Prozent stagniert, eine sprunghaft angestiegene Schadensumme (plus 25 Prozent) von über 340 Millionen Euro – und wirksame Sicherheitstechnik, die fast die Hälfte aller Einbruchsversuche verteilt (der Versuchsanteil bei den Wohnungseinbrüchen liegt bei 45,7 Prozent). Dies sind die wesentlichen Erkenntnisse aus der heute von Nancy Feaser in Berlin vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2024.
Diese und weitere Informationen rund um das Thema finden Sie in unserer Pressemitteilung.
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Kriminalstatistik 2024 zeigt erneuten Anstieg der Wohnungseinbrüche – der materielle Schaden lässt sich versichern, die psychologischen Folgen nicht
- Erneut mehr Einbrüche – Zahl steigt im dritten Jahr in Folge auf 78.436 Fälle – Aufklärungsquote mit rund 15 Prozent weiterhin gering
- Schadenssumme steigt sprunghaft um 25 Prozent auf über 340 Millionen Euro
- 107.861 Fälle von Diebstahl aus Kellern und Co. – hochwertige Fahrräder und E-Bikes besonders im Fokus
Wetter/Ruhr, 2. April 2025 – Im dritten Jahr in Folge zeigt die Kurve, wenn auch nicht so signifikant wie im Vorjahr, weiterhin nach oben: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auch im Jahr 2024 gestiegen, auf insgesamt 78.436 erfasste Fälle. Signifikant angestiegen ist indes der Schaden, den Einbrecher verursacht haben: Die Summe liegt bei 340,6 Millionen Euro. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2024 hervor, die heute durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser in Berlin vorgestellt wurde. Nicht wirklich steigt hingegen die Aufklärungsquote, die auch im Jahr 2024 mit rund 15,3 Prozent stagniert – lediglich rund 15 von 100 Einbrüchen können aufgeklärt werden. Ob die Aufklärung eines Deliktes den Opfern dabei hilft, das traumatische Erlebnis zu verarbeiten oder zu vergessen, steht auf einem anderen Blatt.
Materieller Verlust ist das eine – das tiefsitzende Gefühl der Unsicherheit wiegt oftmals deutlich schwerer
Einbrüche hinterlassen laut Studien oft tiefe psychologische Spuren bei den Opfern. Viele Betroffene leiden unter Angstzuständen, Schlafstörungen oder posttraumatischen Belastungssymptomen. Ihr geschützter Rückzugsort wird nach einem Einbruch plötzlich als unsicher empfunden. Während materielle Verluste meist durch Versicherungen ersetzt werden können, bleibt das emotionale Trauma oft langfristig bestehen und beeinflusst das tägliche Leben. Besonders schwerwiegend ist dies, wenn sich die Betroffenen in den eigenen vier Wänden nicht mehr wohlfühlen. In nicht wenigen Fällen führt dies sogar dazu, dass die Opfer umziehen, damit sie sich wieder sicher fühlen können.
Aktiver Schutz vor Einbruch und Diebstahl sorgt für das gute Gefühl der Sicherheit
„Unsere Erfahrung im Austausch mit Polizei und unseren Errichtern zeigen immer wieder, dass Einbrecher gezielt die Schwachstellen von Häusern und Wohnungen ausnutzen. Besonders gefährdet sind hier ungesicherte Fenster und Terrassentüren, die sich oft leicht aufhebeln lassen. Auch Eingangstüren mit schwachen Schlössern oder fehlender Mehrfachverriegelung sind bevorzugte Schwachstellen. Zudem werden Kellerschächte und Nebeneingänge häufig übersehen – gleiches gilt für den Balkon in höher gelegenen Stockwerken, der über Kletterhilfen erreichbar ist. Dunkle Ecken und hohe Hecken bieten zudem ideale Verstecke,“ so Sebastian Gürtler, Head of Communications von ABUS. „Hier bietet der Markt zahlreiche Möglichkeiten, sich wirksam zu schützen. Panzerriegel für die Haustür sichern diese über die gesamte Breite. An Fenstern können ebenfalls zusätzliche Sicherungen angebracht werden, die ein Aufhebeln erschweren.“ Dass die Installation von Sicherheitstechnik wirksam ist, zeigt der Blick auf den Versuchsanteil – also Einbrüche, die nicht vollendet wurden, beispielsweise wegen vorhandener Sicherheitstechnik. Hier lag der Anteil im Jahr 2024 bei 45,7 Prozent.
„Kombiniert man mechanische Sicherungen mit Alarmanlagen und Videotechnik, sorgt dies für ein hohes Maß an Sicherheit. Die Investition in Sicherheitssysteme kann nicht nur das Risiko eines Einbruchs verringern, sondern auch das persönliche Sicherheitsgefühl erhöhen. Und zu guter Letzt gilt: Die besten Sicherungen sind nur wirksam, wenn diese auch genutzt werden. Das beginnt schon damit, dass man beim Verlassen des Wohnraums die Fenster verschließt oder die Eingangstür doppelt verriegelt“, so Gürtler.
Eine Übersicht geeigneter Sicherheitstechnik, um sich vor Einbrechern und Diebstahl zu schützen, gibt es unter www.abus.com
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