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Die fünf kuriosesten Sportarten

Die fünf kuriosesten Sportarten
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Ob als Twist für Bewährtes oder frischer Wind auf dem Feld – neue Trendsportarten bringen Drive in die Bewegung

Der Frühling klopft an die Tür, und mit den ersten Sonnenstrahlen kehrt bei Sportbegeisterten die Lust auf Bewegung zurück. Wer sich abseits von beliebten Ertüchtigungen wie Fußball, Handball oder Tennis umschaut, findet skurrile Sportarten, die unter dem Begriff Funsport laufen. Die verrückten Bewegungsarten bringen zwar eine Menge Spaß, verlangen Ausübenden aber einiges an Fitness ab. Sport-Outlet SportSpar.de beleuchtet fünf spannende Trends näher.

Im vollen Galopp

Der Sprung vom Kinderzimmer auf den Sportplatz gelang dem sogenannten Hobby Horsing. Mit wenig Ausstattung und viel Kreativität überwinden Hobby Horser Hindernisse gemeinsam mit ihren Steckenpferden. Die aus Finnland stammende Freizeitaktivität gewinnt in immer mehr europäischen Ländern an Beliebtheit, in Deutschland gründete sich 2023 sogar ein eigener Verein. Auf einem oftmals selbstgenähten Steckenpferd messen sich sowohl Kinder als auch Jugendliche und Erwachsene in unterschiedlichen Disziplinen. Das reicht vom Dressurreiten, bei dem Teilnehmende eine Choreographie darbieten, über Hindernisparcours bis hin zum Freestyle. Mit ihren Hürdensprüngen und ungewohnten Bewegungsabläufen erfordert diese neuartige Sportart viel Koordination und Sprungkraft. Für Einsteiger zunächst ungewöhnlich: Die Beine ahmen beim Hobby Horsing die Bewegungen eines Pferdes nach. Da ist zusätzliche Geschicklichkeit gefragt.

Vorbild Arielle

Einen weiteren Kindheitstraum erfüllen sich Sportsfreunde beim Mermaiding. Wie eine Meerjungfrau durch Wasser gleiten - klingt zu schön, um wahr zu sein, geht aber! Immer mehr Schwimmbäder bieten Kurse für angehende Meerjungfrauen- und männer an. Dort schweben dann Fantasiebegeisterte mit Monoflossen durch das Becken. Begonnen hat der Hype in den Vereinigten Staaten, durch Erfolge von Filmen und Serien wie H2O – Plötzlich Meerjungfrau schwappte die Meerwesen-Begeisterung nach Deutschland über. Hauptmerkmal des fantasievollen Schwimmstils ist die Monoflosse, eine den Fabelwesen nachempfundene Flosse aus Gummi. Darüber tragen die Meerjungmenschen bunte Schläuche aus elastischem Stoff. Sie hält die Beine zusammen, so dass eine Flosse wie bei Fischen entsteht. Mit dem richtigen Outfit heißt es dann ab ins kühle Nass. Die Abläufe beim Mermaiding legen den Fokus auf die Hüfte, ähnlich dem Delfinschwimmen bewegen Schwimmende ihren Körper durch den Pool. Der neuartige Stil beansprucht beinahe alle Muskelpartien und entleiht Atemtechniken aus dem Apnoebereich. Die meisten Trainerinnen setzen gute Schwimmkenntnisse für die Teilnahme an Mermaiding-Kursen voraus.

Jetzt wird’s dreckig

Fußball ist und bleibt der Deutschen beliebteste Freizeitbeschäftigung. In Finnland mögen die Spielenden es ein bisschen rutschiger – seit 1998 kämpfen Teams beim sogenannten Swamp Soccer im Matsch um die Pille. Die Idee entsprang dem Geist von Esa Romppainen, einem Skilehrer, der sich das sommerliche Moor Finnlands als Trainingslandschaft zu Nutze machte. Die Halbzeiten bei dieser Rutschpartie sind mit jeweils 10 Minuten deutlich kürzer als beim traditionellen Fußball. Trotzdem kommen die insgesamt zwölf Spieler auf dem 60 x 35 m großen Spielfeld ordentlich ins Schwitzen. Der schmutzige Ableger des Fußballs fand schnell Zuspruch: Nur zwei Jahre nach dem ersten Tournament fand eine Matschfußball-Weltmeisterschaft mit 117 Teilnehmerländern statt. „Auf den überfluteten Äckern sinken die Spieler schnell in den nassen Boden ein. Das merkt man richtig in den Beinen, da ist viel Ausdauer gefragt“, berichtet Kevin Großkreutz, der im vergangenen Jahr als Trainer des SportSpar-Teams bei der deutschen Matschfußball-Meisterschaft dabei war. In diesem Jahr wetteifern die Schlammbegeisterten vom 11. – 12. Juli um den Titel. Für Deutschland tritt das eilenburgische SportSpar-Team an.

Anpfiff unter Wasser

Nach dem Suhlen im Matsch geht es wieder ins kühle Nass! Unterwasserhockey bringt, ähnlich wie Swamp Soccer, eine bestehende Sportart in ungewohnte Gefilde. In diesem Fall verfrachtet es, wie der Name schon sagt, Hockey ins Schwimmbecken. Entstanden ist die feuchtfröhliche Abwandlung des Stocksports bereits 1954 als Trainingsalternative für Tauchclubs, denen die englischen Küstenregionen im Winter zu kalt wurden. Die ursprünglich als Octopush bekannte Sportart gewann bereits in den frühen Jahren viel Zulauf. Für die ungewöhnliche Umgebung muss das Equipment angepasst werden. Gespielt wird mit einem maximal 35 cm langen Schläger, einem 1,3 kg schweren Puck und einem Handschuh zum Schutz der Finger. Ansonsten tragen die Spielenden normale Taucheroutfits auf. Einzige Ausnahme bildet der Schnorchel, der um der Sicherheit willen mit einem Mundschutz bestückt ist. Dann kann es los gehen: Sechs Spieler pro Team manövrieren den Puck mithilfe der Sticks über den gefliesten Boden des Beckens. Ziel ist das gegnerische Tor, eine 3 m breite Metallrinne. Auf einen Torwart verzichtet diese Hockeyvariante; nur Verteidiger und Stürmer ringen um den Sieg.

Einfach mal Niksen

Von unseren Nachbarn aus den Niederlanden können wir noch einiges lernen. Insbesondere das Nichtstun. Unter dem Namen Niksen verbreitet sich ein Lifestyle-Trend in den Fitnessstudios. Ganz im Kontrast zur sonstigen Leistungsabfrage in den Gyms der Nation geht es hier darum, gar nichts zu machen. Das soll Entspannung bringen, die Kreativität fördern und Stress reduzieren. Voraussetzungen? Wie der Name verrät: Nix.

Pressekontakt:
Borgmeier Public Relations
Jörg Wiedebusch
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