Erdbeben in Myanmar: Erster humanitärer Flug mit 80 Tonnen Hilfsgütern von UNICEF erreicht Rangun
Erdbeben in Myanmar: Erster humanitärer Flug mit 80 Tonnen Hilfsgütern von UNICEF erreicht Rangun
Die von der EU unterstützte Lieferung umfasst lebensrettende Hilfsgüter für betroffene Kinder und Familien
Bangkok/Rangun/Köln, den 3. April 2025
Am heutigen Donnerstag sind 80 Tonnen Hilfsgüter per Flugzeug in Myanmar eingetroffen, um Kinder und Familien in den am stärksten betroffenen Regionen des Landes zu unterstützen. Es war der erste humanitäre Flug einer Hilfsorganisation nach den verheerenden Erdbeben vom 28. März.
Die Hilfsgüter – darunter medizinische Ausrüstung, Zelte und Spielmaterialien zur psychosozialen Hilfe für Kinder – aus dem UNICEF-Logistikzentrum in Kopenhagen wurden mit Unterstützung der Europäischen Union zur Verfügung gestellt. Sie werden in die betroffenen Gebiete gebracht und dort an Kinder und Familien verteilt, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind.
„Die Zerstörung in Myanmar ist für Kinder und Familien schlichtweg katastrophal“, sagte June Kunugi, UNICEF-Regionaldirektorin für Ostasien und den Pazifik. „Wir danken der EU, dass sie diese Lieferung lebensrettender Hilfsgüter ermöglicht hat. Wir werden die Hilfe so schnell wie möglich an die am stärksten betroffenen Kinder und Familien verteilen und dabei strenge Kontrollmechanismen anwenden.“
Bereits kurz nach dem Erdbeben hat UNICEF lebensrettende Hilfsgüter aus seinen Warenlagern in Rangun und Mandalay in besonders stark betroffene Gebiete gebracht, darunter medizinische Ausrüstung, lebenswichtige Medikamente wie Antibiotika, Schmerzmittel und Rehydratationssalze, Wasserreinigungstabletten sowie Seife, Damenbinden und Desinfektionsmittel. Darüber hinaus liefert UNICEF Wasser per Tanklaster, um Familien mit dringend benötigtem sauberem Trinkwasser zu versorgen und die Gefahr von Krankheiten einzudämmen.
Für die kommenden Tagen sind weitere Flüge mit Hilfsgütern geplant, weil die humanitären Bedarfe weiterhin steigen. Das Erdbeben der Stärke 7,7 hat Millionen von Kindern in Gefahr gebracht. UNICEF-Teams sind unter extrem schwierigen Bedingungen im Einsatz, um lebensrettende Hilfe gemäß den humanitären Prinzipien der Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit zu leisten.
Service für die Redaktionen
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UNICEF ruft dringend zu Spenden für Kinder auf.
Pressekontakt: UNICEF Deutschland, Christine Kahmann, Sprecherin, 0221/93650-315 oder 0159 04139723, presse@unicef.de
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