Warum Wigald Boning manche Post erst gar nicht öffnet
Papiere zu sortieren, verdirbt Komiker die Laune
Osnabrück (ots)
Aufräumen und Steuerunterlagen zu sortieren sind Tätigkeiten, die dem Komiker Wigald Boning die Laune verderben. Das hat der Humorist im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) eingeräumt. "Ich neige auch dazu, manche Post gar nicht erst zu öffnen, was natürlich sehr gefährlich ist. Das ist tatsächlich ein charakterlicher Schwachpunkt", erklärte Boning in dem Interview.
Gleichzeitig machte der 58-Jährige, der aus Norddeutschland stammt, aber mittlerweile am Ammersee in Bayern lebt, deutlich, dass er noch längst nicht ans Aufhören denke. "Ruhestand im Sinne von Veranda mit Schaukelstuhl und leicht glasigem Blick ins Abendlicht kann ich mir nicht vorstellen", sagte Boning und fügte hinzu: "Ich hoffe, dass weiterhin irgendwelche Leidenschaften von mir so Besitz ergreifen, dass ich das selber als Hobby empfinde, was ich tue. Wenn dann noch ein Buch oder eine Fernsehsendung und ein paar Auftritte und Taler dabei rausspringen, ist es gut und dann dreht sich das Rad ja ganz von alleine schon wieder ein bisschen weiter."
Auf die Frage, ob er am Ammersee zu den Reichen oder zu den "Normalos" zähle, antwortete Boning im Gespräch mit der NOZ: "Irgendwo dazwischen. Ich bin Showgeschäfts-Mittelstand, so fünfte Reihe vom Seeufer."
Darauf angesprochen, ob er seine deutlich größere Gattin, die Opernsängerin Teresa Boning, hin und wieder bitte, möglichst flache Schuhe anzuziehen, sagte der 1,70 Meter große Fernsehunterhalter: "Im Gegenteil. Ich mag große Frauen. Und wenn meine Frau hohe Schuhe anzieht, dann blicke ich bewundernd zu ihr auf und habe damit nicht das allergeringste Problem."
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