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Mobilitätswende: Vielen Mieter:innen in Deutschland fehlt Lademöglichkeit zu Hause

Mobilitätswende: Vielen Mieter:innen in Deutschland fehlt Lademöglichkeit zu Hause
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  • Mieter:innen laden ihr E-Auto am häufigsten im öffentlichen Raum
  • Preis, Reichweite und fehlende Lademöglichkeit zu Hause sind größte Hindernisse für Umstieg auf E-Autos
  • ista stellt Weichen zum führenden Anbieter von Ladeinfrastruktur im Immobiliensektor

Essen, den 26.02.2015 - Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der E-Auto-Fahrer:innen in Deutschland lädt ihren Wagen bei sich zu Hause. Nicht ganz so leicht haben es dabei Mieter:innen mit einem E-Auto: Nur etwa ein Drittel von ihnen lädt das Gefährt an der heimischen Steckdose oder Wallbox. Die meisten von ihnen laden ihr E-Auto am häufigsten an öffentlichen Ladepunkten (48 Prozent). Anders sieht das Bild bei E-Auto-Nutzerinnen aus, die im Eigentum leben: Eine deutliche Mehrheit von knapp 70 Prozent lädt den Wagen zu Hause. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die das Meinungs-forschungsinstitut YouGov Anfang Februar unter mehr als 2.000 Befragten für ista durchgeführt hat. Häufigste Umstiegshürden: Anschaffungspreis und Reichweite, gefolgt von der Lademöglichkeit zu Hause

Nur fünf Prozent der Befragten gaben an, „vollelektrisch“ unterwegs zu sein – hinzu kommen noch einmal vier Prozent mit Mild- oder Vollhybridantrieb (ohne externes Aufladen) und drei Prozent mit Plug-In-Hybrid. Aktuell fährt mit rund 70 Prozent eine deutliche Mehrheit der Deutschen einen Wagen mit Verbrennungsmotor. Fragt man die Verbrenner-Fahrer:innen, was sie vom Umstieg auf ein Auto mit Elektroantrieb abhält, so sind deren zu hoher Anschaffungspreis (37 Prozent) und die zu niedrige Reichweite (29 Prozent) die meistgenannten Gründe. Auf dem dritten Platz (27 Prozent) folgt die fehlende Lademöglichkeit zu Hause. Besonders auffällig: Von den E-Auto-Nutzer:innen, die zur Miete wohnen, bemängeln 37 Prozent die bei sich zu Hause fehlende Lademöglichkeit. Zum Vergleich: Nur elf Prozent derjenigen E-Auto-Fahrer:innen, die im Eigentum leben, fehlt die heimische Lademöglichkeit.

„Fehlende Lademöglichkeiten im Mietwohnungsbestand sind für die Mobilitätswende in Deutschland eine spezielle Herausforderung. Immerhin leben hierzulande mehr als die Hälfte der Menschen zur Miete – in einigen Großstädten ist die Quote noch einmal deutlich höher und liegt beispielsweise in Berlin bei über 80 Prozent“, sagt Christoph Klinck, Tribe Lead Commercial & Industrial bei ista. „Bei aller Berechtigung für den Ausbau öffentlicher Ladepunkte und von Schnellladesäulen verdient die Elektrifizierung der Stellplätze von Mietshäusern mehr Aufmerksamkeit und erfordert von allen Beteiligten neue Ansätze und Lösungen – gefragt sind Politik und Verwaltung genauso wie Immobilien-Projektentwickler und Eigentümer.“

Mehr Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum nach wie vor gefragt

Nach dem eigenen Zuhause laden E-Auto-Fahrer:innen ihren Wagen derzeit am häufigsten an öffentlichen Ladesäulen (28 Prozent), bei der Arbeit (12 Prozent) oder entlang von Autobahnen (10 Prozent). Fragt man danach, wo ihnen Lademöglichkeiten fehlen, so ist die häufigste Antwort mit 41 Prozent der öffentliche Raum – also etwa am Straßenrand oder auf Parkplätzen. Am zweithäufigsten wird der Arbeitsplatz (26 Prozent) genannt, gefolgt von Autobahnen (25 Prozent) und bei sich zu Hause (20 Prozent).

„Die Mobilitätswende kann nur gesamtgesellschaftlich gelingen. Um die vielen Mieter:innen in diesem Land mitzunehmen muss die dafür notwendige Ladeinfrastruktur auch bei ihnen zu Hause verfügbar sein“, sagt Klinck. „Das bezahlbarste E-Auto nutzt wenig, wenn die Menschen es nicht laden können, ohne ihren Lebensalltag dafür deutlich umzustellen, um beispielsweise regelmäßig am Supermarkt zu laden. Der Ausstattung des privaten und halböffentlichen Raums mit Ladepunkten kommt daher eine Schlüsselrolle zu.“

ista akquiriert Chargemaker und will führender Anbieter für Ladeinfrastruktur im Gebäudesektor werden

Anfang August 2024 hatte ista die Chargemaker GmbH vollständig erworben und damit das Engagement im Bereich der Ladeinfrastruktur erheblich ausgeweitet. Das Unternehmen, das zum Zeitpunkt der Übernahme rund 2.000 Ladepunkte betrieb, soll bis 2030 mit Investitionen von bis zu 30 Millionen Euro zum führenden

Anbieter von Ladeinfrastruktur im Immobiliensektor in Deutschland entwickelt werden – dafür ist die Errichtung und der Betrieb von rund 25.000 Ladepunkten geplant. Die gebäudenahe Ladeinfrastruktur sowohl für Wohn- als auch für Gewerbeimmobilien ergänzt damit das Leistungsspektrum von ista als Komplettanbieter klimafreundlicher immobiliennaher Dienstleistungen, zu denen weiterhin etwa ESG-Datenmanagement, intelligente Heizungssteuerung sowie Messstellenbetrieb für Strom, Gas und Fernwärme gehören.

Über ista

Wir geben Häusern eine Zukunft. Das tun wir mit Produkten und Dienstleistungen, die dabei helfen, den CO2-Ausstoß von Gebäuden zu reduzieren. Dazu managen wir Daten und Prozesse, durch die Immobilien klimafreundlicher, sicherer und komfortabler werden. Die Basis für unsere Produkte und Services ist digital. Dabei sorgen wir dafür, dass wir den Wechsel zu unseren nachhaltigen Technologien für alle einfach machen. So ermöglichen wir jedem Menschen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wir haben weltweit bereits über 45 Millionen funkende Geräte im Einsatz und entwickeln Lösungen für energieeffiziente und zukunftssichere Gebäude. Wir beschäftigen über 6.300 Menschen in 20 Ländern und unsere Produkte und Services werden weltweit in über 14 Millionen Wohnungen und Gewerbeimmobilien eingesetzt – bei mehr als 460.000 Kunden. 2024 erwirtschaftete die erweiterte ista Gruppe einen Umsatz von 1.220 Millionen Euro. Mehr Informationen unter www.ista.com/de.

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Corporate Communications 
Caren Altpeter
Telefon: +49 (0) 201 459 3801
E-Mail:  Caren.Altpeter@ista.com