Offshore Windpark Deutsche Bucht: KfW IPEX-Bank beteiligt sich an Finanzierung
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- Finanzierungsabschluss für 252-Megawatt-Windpark der kanadischen Northland Power Inc. erreicht - Internationales Bankenkonsortium unter Beteiligung der KfW IPEX-Bank stellt Fremdkapital in Höhe von 988 Mio. EUR bereit - Grüner Strom aus dem Nordsee-Projekt soll ab 2019 fließen
Die KfW IPEX-Bank beteiligt sich an der Finanzierung des Offshore-Windparks Deutsche Bucht ("DeBu"). Zusammen mit weiteren neun internationalen Geschäftsbanken stellt der Spezialfinanzierer dem Projekt Fremdkapital in Höhe von ca. 988 EUR bereit. Im Rahmen einer komplexen Finanzierungsstruktur tritt die KfW IPEX-Bank dabei in den führenden Rollen des Mandated Lead Arrangers sowie als Facility-Agent und Technical Bank auf. Eigentümer des 252-MW-Projekts in der deutschen Nordsee ist die in Toronto, Kanada, börsennotierte Northland Power Inc. Das Gesamtinvestitionsvolumen für DeBu beläuft sich auf etwa 1,3 Mrd. EUR. Die Non-Recourse-Projektfinanzierung wird durch ein langfristiges Darlehen und Nebenfazilitäten dargestellt. Nach Fertigstellung soll DeBu mehr als 178.000 Haushalte mit grüner Energie versorgen.
"Der Finanzierungsabschluss Deutsche Bucht dokumentiert unsere zwölfte Lead-Arranger-Rolle im Bereich Offshore-Wind in Deutschland. Wir danken Northland Power Inc. für das entgegengebrachte Vertrauen und die damit verbundene Möglichkeit, einen weiteren Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten zu können", sagt Markus Scheer, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank.
DeBu liegt 95 km nordwestlich der Insel Borkum in der Außenwirtschaftszone der deutschen Nordsee. Zum Einsatz kommen 31 Windenergieanlagen des Typs MHI-Vestas V164, die von MHI Vestas Offshore Wind geliefert und installiert werden. Das Unternehmen, ein Joint-Venture des Dänischen Herstellers Vestas und Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. aus Japan, übernimmt zudem im Rahmen eines langfristigen Dienstleistungsvertrags die Wartung der Anlagen. DeBu wird in einer Wassertiefe von 38 - 40 Metern errichtet und soll Netzzugang über die bereits bestehende 800-MW-Offshore-Konverterplattform BorWin Beta erhalten. Die Bauarbeiten sollen in Kürze beginnen, das Projekt soll bis Ende 2019 fertiggestellt sein. DeBU ermöglicht eine Einsparung von CO2-Emissionen von mehr als 360.000 Tonnen pro Jahr und unterstützt somit die Klimaschutzziele der Bundesrepublik Deutschland.
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