POL-PPMZ: Mainzerin wird Opfer von Internetbetrügern
Mainz (ots)
Kennen sie das? Sie surfen im Internet, insbesondere auf social media und ständig werden Werbeanzeigen eingeblendet. Sie drücken alles weg, bis sie auf ein extrem lukratives Angebot aufmerksam werden. Sie werden neugierig, ein Blick kann nicht schaden.
In dem Fall einer 68-järigen Mainzern solle diese nur 250EUR in Kryptowährungen investieren und dazu ein entsprechendes Konto bei einer legalen Plattform anlegen. Schon nach kurzer Zeit würde das Invest regelmäßig mehrere tausend Euro an Gewinn abwerfen. So beginnt der Tatablauf in Fällen des s.g. "Cyber Trading Fraud".
Um diesen komplizierten Registrierungsablauf zu unterstützen, bekommen sie selbstverständlich Hilfe von netten und kompetenten Mitarbeitern. Natürlich handelt es sich hierbei schon um die Täter, die nichts Anderes wollen als ihnen das Geld aus der zu Tasche ziehen.
Meist treten die Täter äußert glaubhaft auf und überreden in diesem Fall die Mainzerin, eine App auf ihrem Handy zu installieren, die ihnen Zugriff darauf erlaubt. Frei nach dem Motto: "Ich mach das schnell für sie".
Bereits hier wird eine Überweisung von 9.000EUR auf ein unbekanntes Konto getätigt. Haben die Täter erst einmal Zugriff auf Handy und Konto, sowie das Vertrauen der Opfer, versuchen sie alles für sich rauszuholen. Da die Mainzerin kein Geld mehr hat, nehmen die Täter in ihrem Namen sogar einen Kredit über 30.000EUR auf einer Website auf, welcher auch auf dem Konto der Mainzerin eingeht. Zum Glück erkennt sie den Betrug und unterbindet weitere Zahlungen.
Klingt ein Angebot zu gut um wahr zu sein, ist es das meistens auch nicht. Informieren sie sich auf www.polizei.rlp.de/die-polizei/dienststellen/polizeipraesidium-trier/unsere-dienststellen/kriminaldirektion-trier/cyber-trading-fraud zu dieser Betrugsmasche und klären sie ihre Eltern oder Großeltern auf.
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