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31. B.Z.-Kulturpreis: Die Preisträger 2025
Bronzene Bären gehen an Daniel Brühl, Mohammad Rasoulof, Cornelia Schleime, Ersan Mondtag, Jenny Erpenbeck und Die Fantastischen Vier

31. B.Z.-Kulturpreis: Die Preisträger 2025 / Bronzene Bären gehen an Daniel Brühl, Mohammad Rasoulof, Cornelia Schleime, Ersan Mondtag, Jenny Erpenbeck und Die Fantastischen Vier
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Berlin (ots)

Am Dienstag, 8. April 2025, wird zum 31. Mal der B.Z.-Kulturpreis verliehen. Mit den bronzenen Bären würdigt Berlins größte Boulevardzeitung herausragende Künstlerinnen und Künstler, die in der Hauptstadt ihr Zuhause gefunden haben und mit besonderen Leistungen zur kulturellen und künstlerischen Vielfalt Berlins beitragen. Rund 900 geladene Gäste aus Kultur, Medien und Politik werden zum Galaabend im Theater am Potsdamer Platz erwartet, den auch dieses Jahr wieder Schauspielerin Meret Becker moderiert.

Die bronzenen Bären erhalten 2025 der Theater- und Opernregisseur Ersan Mondtag, Filmemacher Mohammad Rasoulof, die Künstlerin Cornelia Schleime, die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck, die Rapper Die Fantastischen Vier sowie Schauspieler Daniel Brühl.

  • Ersan Mondtag begeistert mit seinen Inszenierungen am Berliner Ensemble, an der Deutschen Oper, am Gorki und vielen anderen Häusern das Publikum. International große Beachtung fand er für seine Arbeit für den deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 2024.
  • Mohammad Rasoulof hat sich in seinen Filmen immer wieder kritisch mit dem Leben im Iran auseinandergesetzt. Seine Leidenschaft fürs Kino brachte ihm den Goldenen Bär der Berlinale, eine Einladung in den Wettbewerb des Filmfestivals in Cannes und in diesem Jahr eine Oscar-Nominierung für seinen Film "Die Saat des heiligen Feigenbaums" ein.
  • Cornelia Schleime malt kraftvoll, bunt, magisch und fast immer Frauen, die so unbeugsam sind wie sie selbst. Der DDR gefiel das gar nicht und erteilte der Berliner Künstlerin 1981 Ausstellungsverbot. Ihre künstlerische Biografie musste Cornelia Schleime schließlich auf der anderen Seite der Stadt komplett neu und wiederum erfolgreich beginnen.
  • Die Romane von Jenny Erpenbeck werden auf der ganzen Welt gelesen, ihre Bücher in 30 Sprachen übersetzt. Ihre rhythmisch geschriebenen Worte machen diese immer auch zu musikalischen Werken. Als erste Deutsche gewann die gebürtige Berlinerin 2024 für ihren Roman "Kairos" den Internationalen Booker Prize.
  • Die Fantastischen Vier brachten den Deutschen den deutschen Sprechgesang bei. Die "Fantas" Smudo, Thomas D, Michi Beck (lebt als echter Schwabe im Prenzlauer Berg) und Andi Ypsilon zeigen seit 1992, wie gut man auch auf Deutsch rappen kann.
  • Daniel Brühl zählt zu den wenigen deutschen Schauspielern, denen eine beeindruckende nationale und internationale Karriere gelang. Nach seinem Durchbruch mit "Good Bye, Lenin!" überzeugte er im oscarnominierten Film "Inglourious Basterds" wie als junger Niki Lauda und aktuell als deutscher Modezar in "Becoming Karl Lagerfeld" das Publikum.

Über den B.Z.-Kulturpreis

Berlins größte Boulevard-Zeitung vergibt den von Ernst Leonhardt gestalteten B.Z.-Kulturpreis mit dem bronzenen Bären seit 1992. Weitere Preisträger der vergangenen Jahre waren: Georg Baselitz, Christo und Jeanne-Claude, Jürgen Flimm, Lord Norman Foster, Margot Friedländer, Nina Hagen, Henry Hübchen, Anselm Kiefer, Karl Lagerfeld, Daniel Libeskind, Udo Lindenberg, Felix Lobrecht, Constanza Macras, Jonathan Meese, Anne-Sophie Mutter, Anna Maria Mühe, Marius Müller-Westernhagen, Nena, Walter Plathe, Max Raabe, Marcel Reich-Ranicki, Yael Ronen, Matthias Schweighöfer, Aylin Tezel, Wolfgang Tillmans, David Garrett, August Diehl, Nora Tschirner und Wim Wenders.

Pressekontakt:

Christian Senft
Director Communications BILD-Gruppe
Stellvertretender Unternehmenssprecher
Axel Springer SE
Tel: +49 (0) 30 25 91-7 76 10
christian.senft@axelspringer.com

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