ots.Audio: Eine dritte Dimension für das "Zweite" 3D-Dokumentation "Die Huberbuam" nimmt den Zuschauer hautnah mit in die Steilwand
Ein Audio
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Mainz (ots)
Anmoderation:
Egal ob "Harry Potter", "Transformers" oder "Avatar" - 3D wird im Kino immer beliebter. Das unmittelbare Dabeisein, die fast greifbaren Effekte üben eine immer größere Faszination aus. Neben der klassischen 2D-Version haben die dreidimensionalen Blockbuster-Varianten längst ihren festen Platz im Kino. Aber kann das auch im Fernsehen funktionieren? Es kann! Am 3. Oktober können wir uns davon selbst überzeugen. Dann zeigt das "Zweite" seine erste 3D-Eigenproduktion: "Die Huberbuam" begleitet die beiden Extremkletterer Alexander und Thomas Huber auf der letzten atemberaubenden Tour ihrer Karriere. Dank einzigartiger Aufnahmen in modernster 3D-Technologie hängt der Fernsehzuschauer selbst mit in der Steilwand. Peter Arens, der Leiter der Hauptredaktion Kultur und Wissenschaft im ZDF:
1. O-Ton Peter Arens
Die Zuschauer sind daran gewöhnt, dass sie gut aussehendes Fernsehen bekommen. Und wenn Sie eine 3D-Produktion machen, dann reicht es nicht aus, auf Effekte allein zu setzen, sondern Sie müssen immer - das ist der Urgrund allen Erzählens - eine Geschichte erzählen. Und deswegen haben wir uns die "Huberbuam" ausgesucht, die eine Geschichte zu erzählen haben. Und dazu ist dann 3D das illustrative Element. Also das Bild in 3D, das die Geschichte unterstützt. Darum war das für uns ein ideales Thema, um 3D zu beginnen. (0:29)
Der Film nimmt uns mit auf die Schicksalstour der beiden Kletterer, die schon mit dem Kino-Spektakel "Am Limit" für Furore sorgten. Jetzt haben sie eine Wand gewählt, die sie bisher noch nicht bezwingen konnten und die als eine der schwersten überhaupt gilt: die Route "Karma" an der Steinplatte in der Region der Loferer Alm in der Nähe von Berchtesgaden. Die "Karma" steht aber noch für mehr, für etwas, worüber die Brüder noch nie öffentlich gesprochen haben: Die Tumorerkrankung von Thomas Huber und die Depressionen des zwei Jahre jüngeren Alexander. Gerade das macht den Film neben den Kletterszenen so intensiv, sagt Autor und Regisseur Jens Monath:
2. O-Ton Jens Monath
Man tritt ja als Regisseur an gegen einen tollen Film "Am Limit". Und dann ist schnell klar, den kann ich nicht schlagen. Der ist super, ein toller Film. Dann schaut man aber: Wie kann ich den Film anders erzählen. Und was man erzählen kann und was der Film auch erzählt, ist die persönliche Geschichte der Huberbuam. Und die hab ich noch nie gesehen. (0:19)
Weil dieser Ansatz so neu war, hatte das ZDF-Team keinerlei Mühe, die Huberbuam von dem Projekt zu überzeugen. Im Gegenteil:
3. O-Ton Jens Monath
So wie sie es damals mit "Am Limit" getan haben mit einem Bergfilm wollten sie es auch dieses Mal wieder tun. Und sie sagten, ein 3D-Film, das muss irre sein, das gibt es noch nicht. Wir sind die ersten, wir machen das! (0:10)
Der 3D-Anfang ist also auf beindruckende Weise gelungen. Aber wie geht es weiter in der dritten Dimension des Fernsehens? Für Peter Arens ist klar: 3D wird sich durchsetzen:
O-Ton Peter Arens
Weil der Zuschauer den Unterschied sieht. Und wir kennen es aus dem Kinobereich in erster Linie von Kinder- und Jugendfilmen, dass die Kinder sehr positiv auf 3D-Filme reagieren. Und daher wird sich nach meinem Dafürhalten hier ein eigener Markt entwickeln. Bei uns wird es aber immer ein Event-Programm bleiben. Wir fragen uns immer: wann machen wir einen 3D-Film und warum? Um halt einen besonderen Film zu haben. (0:26)
Abmoderation:
"Die Huberbuam" - eine atemberaubende Dokumentation über die letzte große Tour der Extremkletterer. Am Montag (3.10.2011) in der 2D-Version um 17:15 Uhr im ZDF und die 3D-Fassung im Internet auf der Mediathek. Unbedingt anschauen - aber Sie sollten schwindelfrei sein!
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