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Bund fördert Aufzüge mit bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit - Kombination mehrerer Programme möglich

Bund fördert Aufzüge mit bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit - Kombination mehrerer Programme möglich
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Berlin (ots)

Neues BGH-Urteil erleichtert zusätzlich die schnelle Beauftragung von Modernisierungsmaßnahmen / Förderung von Barrierereduzierung und altersgerechtem Umbau von privaten und gewerblichen Wohnimmobilien

Wer in seiner Immobilie einen Aufzug einbaut oder modernisiert, kann dafür staatliche Zuschüsse und zinsgünstige Kredite nutzen. Über die KfW stehen bundesweit zwei zentrale Programme zur Verfügung, die sich unter bestimmten Voraussetzungen mit Landes- und Kommunalförderungen kombinieren lassen. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs stärkt zudem die Position von Immobilienverwaltern bei der Beauftragung entsprechender Maßnahmen.

Zuschuss und Kredit als zentrale Bausteine

Kernstück der Förderung ist das KfW-Programm "Barrierereduzierung - Investitionszuschuss" (455 B). Es deckt 10 bis 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten ab. Maximal werden bis zu 6.250 EUR pro Wohneinheit gewährt, in Form eines direkten Zuschusses, der nicht zurückgezahlt werden muss. Ergänzend steht mit dem Programm "Altersgerecht Umbauen" (159) ein zinsgünstiger Kredit von bis zu 50.000 EUR pro Wohneinheit zur Verfügung. Beide Programme richten sich sowohl an Privateigentümer als auch an Wohnungsunternehmen und Eigentümergemeinschaften.

Hinzu kommen je nach Bundesland weitere Darlehen und Zuschüsse der Landesförderbanken sowie teilweise ergänzende Programme von Kommunen, Pflege- und Krankenkassen oder der Berufsgenossenschaft. Eine Kombination mehrerer Förderbausteine ist in vielen Fällen möglich und wirtschaftlich sinnvoll. Wichtig zu beachten: Der Antrag muss in jedem Fall vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.

BGH stärkt schnelles Handeln bei Immobilienverwaltern

Mit Urteil vom 27. März 2026 (Az. V ZR 7/25) hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Immobilienverwalter vor der Beauftragung von Dienstleistern nicht länger zwingend mehrere Vergleichsangebote einholen müssen. Entscheidend ist stattdessen, ob die Entscheidung auf einer ausreichenden und sachgerechten Grundlage beruht - etwa mit Blick auf Dringlichkeit, Umfang der Maßnahme oder bestehende Erfahrungen mit einem Anbieter. Für die Praxis bedeutet das: Dienstleister für Aufzugsmodernisierung und -wartung können bei zeitkritischen Vorhaben und bewährten Partnern deutlich schneller beauftragt werden.

Wirtschaftlicher Nutzen über die Förderung hinaus

Ein Aufzug macht Gebäude nicht nur barrierefrei zugänglich, sondern erhöht auch deren langfristigen Wert und ihre Vermietbarkeit. Für die Wohnungswirtschaft und Eigenheimbesitzer verbindet sich damit der wirtschaftliche Aspekt der Modernisierung mit einem klaren Beitrag zu selbstbestimmtem Wohnen im Alter.

"Die Kombination aus Bundeszuschuss, zinsgünstigem Kredit und Landesförderung macht die Aufzugsmodernisierung für Eigentümer und Wohnungsunternehmen heute deutlich planbarer, als das noch vor wenigen Jahren der Fall war. Wichtig ist, frühzeitig zu prüfen, welche Programme sich im jeweiligen Bundesland sinnvoll kombinieren lassen, und den Antrag rechtzeitig vor Baubeginn zu stellen", sagt Eva Cezanne, Geschäftsleitungsmitglied Modernisierung bei Schindler Deutschland.

Drei Schritte zur Förderung

Interessierte Eigentümer und Verwalter entwickeln und kalkulieren zunächst gemeinsam mit dem Aufzugsunternehmen die passende Maßnahme für ihr Gebäude und prüfen und beantragen anschließend die infrage kommenden Förderprogramme. Erst nach Vorliegen der Förderzusage sollte die Umsetzung beginnen. Schindler unterstützt bei diesem Prozess mit technischer und wirtschaftlicher Beratung.

Eine vollständige Übersicht der Förderprogramme aller Bundesländer findet sich unter:

https://www.schindler.de/de/ratgeber/foerdermittel.html

Über Schindler

Seit mehr als 150 Jahren bewegt Schindler mit seinen Mobilitätslösungen täglich 2 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt. Der 1874 gegründete Schindler Konzern ist ein weltweit führender Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen sowie zugehörigen Dienstleistungen. Die innovativen und umweltfreundlichen Zutritts- und Beförderungssysteme prägen maßgeblich die Mobilität urbaner Gesellschaften. Hinter diesem Erfolg stehen mehr als 67.000 Mitarbeitende in über 100 Ländern. Schindler Deutschland wurde 1906 als erste Auslandstochter gegründet und ist heute mit mehr als 4.000 Mitarbeitenden an 70 Standorten präsent.

Mehr Informationen:

Bianca Berger
Pressestelle
bianca.berger@schindler.com
+49 30 7029 2908

Frank Plümer
PLÜCOM e.K.
PR | Content | Consultancy
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