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Medien-Info: Tarifrunde SRH-Kliniken: Arbeitgeber bleiben bei zentralen Forderungen stur

Tarifrunde SRH-Kliniken: Arbeitgeber bleiben bei zentralen Forderungen stur

Nachdem die zweite Tarifverhandlungsrunde mit dem Klinikkonzern am Donnerstag (27. Februar 2025) in Berlin ergebnislos geblieben ist, wird die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in den SRH-Kliniken in den kommenden Wochen die Beschäftigten zu Aktionen bis hin zu Warnstreiks aufrufen.

„Die Arbeitgeber haben sich nur minimal bewegt. In diesem Jahr sollen die Entgelte nach wie vor nur um 2,1 Prozent steigen. Das liegt meilenweit von den acht Prozent entfernt, die die Beschäftigten aufgrund der weiterhin sehr hohen Preise erwarten“, erklärte Sylvia Bühler, Mitglied des ver.di-Bundesvorstands. Einen Mindestbetrag lehnten die Arbeitgeber ebenso ab wie drei zusätzliche bezahlte freie Tage für ver.di-Mitglieder. „Offenbar braucht es jetzt Druck aus den Klinken, damit die Arbeitgeber ein faires Angebot auf den Tisch legen“, so die Gewerkschafterin.

Bewegung gebe es im Bereich der Auszubildendenvergütung und den Verhandlungen über eine verbesserte Entgeltordnung. Allerdings sei auch hier noch kein Ergebnis erzielt.

Die ver.di-Forderungen zum Konzerntarifvertrag bei den SRH-Kliniken sind: Lineare Entgelterhöhung von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat; Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 200 Euro pro Monat; Einführung eines ver.di-Mitgliedervorteils in Form von drei zusätzlichen, freien, bezahlten Tagen im Jahr; Laufzeit von 12 Monaten.

Hintergrund: Der Konzerntarifvertrag der SRH-Kliniken gilt für rund 6.400 Beschäftigte in den Kliniken Wald-Klinikum Gera, Zentralklinikum Suhl, Karlsbad-Langensteinbach, Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg, Fachkrankenhaus Neresheim, Krankenhaus Oberndorf, Landkreis Sigmaringen sowie dem SRH-Klinikum Burgenlandkreis mit den Standorten Zeitz und Naumburg.

Die dritte Verhandlungsrunde wurde für den 31. März in Heidelberg angesetzt.

Für Rückfragen: Anna Leona Gerhardt, 0160.698.32.99

V.i.S.d.P.

Richard Rother 
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

Tel.: 030/6956-1011, -1012
E-Mail:  pressestelle@verdi.de
 www.verdi.de/presse
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