Im Dialog liegt die Rettung
Das Überleben der SPD hängt von ihrer Fähigkeit ab, gesellschaftliche Bündnisse zu schmieden.
Berlin (ots)
Es ist ein historisches Debakel. Die 16,4 Prozent für die Sozialdemokraten sind das schlechteste Ergebnis, das die älteste Partei Deutschlands seit 138 Jahren bei einer nationalen Parlamentswahl erzielt hat. Der erste und wichtigste Grund hat einen Namen: Olaf Scholz. Viele Wähler sahen die Sache folgendermaßen: Sie hatten die Wahl, bei einem einzusteigen, der gerade ein Auto vor die Wand gefahren hatte. Oder bei einem, der noch nie eins gefahren hatte. Da haben sie sich lieber für den Unerfahrenen entschieden, für Friedrich Merz. Vieles hat mit der richtigen Person zur richtigen Zeit zu tun. Nicht auszudenken, wenn die SPD mit Boris Pistorius angetreten wäre. Dann gäbe es jetzt vielleicht viel über die Krise der CDU zu lesen.
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