lavera unterstützt private Waldbesitzer
Pflanzprojekt am Stemmer Berg vorerst abgeschlossen
Hannover/Stemmer Berg (ots)
Nach den erfolgreichen Pflanzungen der Vorjahre, zuletzt im Dezember 2023, hat das Waldgebiet am Stemmer Berg nochmals Starthilfe von lavera Naturkosmetik erhalten. Mit Mitteln aus dem lavera Waldprojekt wurden 500 Bäume samt Einzelschutz-Holzgatter gespendet und die behutsame Räumung der Pflanzfläche unter Schonung der Naturverjüngung finanziert. Darüber hinaus werden die notwendigen Pflegemaßnahmen von 2024 bis 2026 übernommen. www.lavera.de/wald
Der Zustand der deutschen Wälder bleibt besorgniserregend: Laut Waldzustandsbericht 2023[1] ist nur noch jeder 5. Baum gesund.
Die Dürresommer von 2018 bis 2021 haben auch in Niedersachsens Wäldern erhebliche Schäden verursacht. Alte Bäume leiden unter Wassermangel, ihre Kronen verlichten sich bzw. sterben diese Bäume ab, weil sie nicht mehr in der Lage sind, mit ihren Wurzeln an das Grundwasser zu gelangen.
Auch die schnell wachsende Fichte ist betroffen. Durch Trockenheit, Windwurf und Borkenkäferbefall ist der Fichtenanteil in Niedersachsens Wäldern drastisch von 18% im Jahr 2017 auf 9% im Jahr 2024 gesunken.[2]
Am Stemmer Berg hat der Borkenkäfer rund 71% des Fichten-Waldbestandes zerstört. Der Interessensgemeinschaft Stemmer Berg fehlten wiederum die Mittel für eine klimagerechte Aufforstung, denn öffentliche Zuwendungen werden Waldkleinstbesitzern selten zur Verfügung gestellt.
lavera Waldprojekt hilft privaten Waldbesitzer bei der Aufforstung
Eine der Zielsetzungen des lavera Waldprojektes ist es, private Waldbesitzer bei der klimagerechteren Aufforstung zu unterstützen, um die Rückzugsgebiete für Tiere, die Naherholungsräume für Menschen und den intakten Wald mit seinen vielfältigen Aufgaben zu erhalten. Eingebettet in landwirtschaftlich genutzte Flächen übernehmen Waldgebiete wie das am Stemmer Berg eine wichtige Funktion für Biodiversität, Windschutz, Luftqualität und den Grundwasserspiegel. Daher ist eine schnelle Aufforstung mit klimaresistenteren Baumarten entscheidend.
Sabine Kästner, NH Beauftragte Laverana betont: "Es ist wichtig, sich schon heute auf die klimatischen Herausforderungen von morgen einzustellen. Bei unseren europaweiten Aufforstungs- und Renaturierungsmaßnahmen ist für uns Grundvoraussetzung, Monowälder in Mischwälder zu wandeln, die am jeweiligen Standort dem Klimawandel besser standhalten und zu mehr Biodiversität beitragen."
Überzeugungsarbeit musste bei der Interessensgemeinschaft Stemmer Berg allerdings nicht geleistet werden. Sie waren sofort bereit, den abgestorbenen Fichtenwald durch Trauben- und Roteichen, Spitzahorn, Flatterulme und Hainbuche zu ersetzen und am Waldrand Esskastanien und Wildkirsche zu pflanzen.
"Auf Fichten-Neupflanzungen wird bewusst verzichtet. Natürlicherweise kommt die Fichte in feucht-kühlen Regionen Europas und Asiens vor und würde von Natur aus unterhalb von 800 Metern nicht vorkommen. Dass sie dort dennoch häufig zu finden ist, liegt an ihrer Schnellwüchsigkeit und dem damit verbundenen großen wirtschaftlichen Nutzwert," führt Forstwissenschaftler Jörg Nedden aus, der mit seinem Team den Wald renaturiert.
Bereits im Dezember 2023 stellte lavera 6000 Bäume für 1 ha Waldboden zur Verfügung. Aktuell wurden nochmals mehrjährige Elsbeere, Speierling und Flatterulme gepflanzt, die durch Einzelschutz-Holzgatter aus Naturmaterialien geschützt werden.
Jörg Nedden fügt hinzu: "Wichtig ist es, mit der Natur zu arbeiten. Wir haben auf der Fläche am Stemmer Berg eine sehr gute Naturverjüngung, so dass wir in diesem Jahr nur noch punktuell pflanzen müssen, um den Wald in seinem natürlichen Regenerationsprozess unterstützen."
Werner Burose, Interessensgmeinschaft Stemmer Berg erklärt: "Mit der letzten Pflanzaktion ist das Aufforstungsprojekt vorerst abgeschlossen. Aufforsten reicht allerdings nicht aus. Die Flächen müssen auch in den Folgejahren immer wieder fachmännisch gepflegt und z.B. vom Brombeerbewuchs befreit werden. Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Maßnahmen ebenfalls von lavera Naturkosmetik von 2024 bis 2026 übernommen werden."
Das lavera Waldprojekt hat seit 2020 Waldflächen am Marienberg/Marienburg in Nordstemmen, am Benther Berg bei Gehrden und am Stemmer Berg bei Barsinghausen aufgeforstet und engagiert sich mit weiteren Projekten in Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Polen. Insgesamt wurden bereits über 45.000 Bäume zur Verfügung gestellt.
Sabine Kästner kündigt an "Unser nächsten Pflanzprojekt ist - wenn die Natur es zulässt - in diesem Winter ganz in der Nähe unseres Produktions- und Logistikzentrums in Bantorf/Bantorfer Höhe geplant. Auch hier hat der Borkenkäfer den Fichtenwald zu 90% stark dezimiert; insgesamt vier Waldflächen brauchen wie der Waldinhaber Unterstützung."
lavera. Naturkosmetik und Forschung
Seit der Gründung der Marke lavera im Jahr 1987 verfolgt Gründer und Inhaber Thomas Haase das Ziel, Naturkosmetik für jede:n zugänglich zu machen. Mit über drei Jahrzehnten Erfahrung zählt das Familienunternehmen mit seinen mehr als 450 Mitarbeiter:innen zu den Pionieren der Naturkosmetik. Das fundierte Wissen über Pflanzen- und Naturkraft basiert auf höchsten wissenschaftlichen Standards. lavera arbeitet kontinuierlich daran, die Welt durch seine Produkte und sein Engagement nachhaltiger zu gestalten. Von der Produktidee bis zur Auslieferung erfolgt alles aus einer Hand. Rund 250 lavera-Produkte sind in 40 Ländern erhältlich.
[1] Waldzustandserhebung 2023, Bundesregierung
[2] Waldzustandsbericht 2024, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Verbraucherschutz und Landwirtschaft
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Sabine Kästner, Unternehmens-PR und Nachhaltigkeit
Laverana GmbH & Co KG,Lavera Thomas Haase Stiftung
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