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Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Wir in Ost und West – wie funktioniert politische Bildung für Jugendliche in Social Media? – Podiumsdiskussion zu Erfahrungen aus einem Referenzprojekt zu 35 Jahren Deutscher Einheit.

Wir in Ost und West – wie funktioniert politische Bildung für Jugendliche in Social Media? – Podiumsdiskussion zu Erfahrungen aus einem Referenzprojekt zu 35 Jahren Deutscher Einheit.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland und die Bildungsagentur Eduversum laden zur Podiumsdiskussion am 8. April 2025 um 13 Uhr ein.

Berlin, 1. April 2025 – Social Media ist der Ort, an dem Jugendliche sich informieren und Meinungen austauschen. Wie kann es gelingen, diesen digitalen Raum demokratischer und faktenbasierter zu gestalten? Das Referenzprojekt „Wir in Ost und West“ hat sich dies zum Ziel gesetzt und will Jugendliche mit politischer Bildung dort erreichen, wo sie sind. Der Instagram-Kanal @Wir_in_Ost_und_West spricht Jugendliche auf Augenhöhe an, vermittelt Wissen, setzt historische Ereignisse in aktuelle Kontexte und regt offene Diskussionen an. Anlass sind dabei die Jubiläen von 35 Jahren Deutscher Einheit und Europäischer Transformation.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland und die Bildungsagentur Eduversum laden am 8. April 2025 um 13 Uhr zur Podiumsdiskussion unter dem Titel „Social Media und Geschichte(n) im Kurzformat?“ Wie begeistern wir Jugendliche für die historisch-politische Bildung?“ ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie soziale Netzwerke Ost und West besser miteinander verbinden und mehr Beteiligung an der Demokratie ermöglichen können. Gleichzeitig geht es darum, wie historische und politische Themen aufbereitet werden müssen, damit sie Jugendliche erreichen.

Staatsminister Carsten Schneider: „Das 35. Jubiläum von Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit bietet die Chance, die Deutsch-Deutsche Geschichte neu in den Blick zu nehmen, um die Errungenschaften der Demokratie zu feiern, ohne dabei die Herausforderungen der Umbruchszeit zu vergessen. Dabei kann auch die jüngere Generation aus entscheidenden Wendepunkten deutscher Geschichte lernen. Das Projekt „Wir in Ost und West“ zeigt beispielhaft, wie ein spannendes Angebot für Jugendliche aussehen kann: Es verbindet einen konstruktiven Austausch zur deutschen Geschichte mit Gegenwartsbezug in einem innovativen medialen Format.

Dr. Anna Kaminsky, Direktorin der Bundesstiftung Aufarbeitung: „Die Verständigung zwischen jungen Menschen in Ost- und Westdeutschland bleibt auch im 35. Jahr der Deutschen Einheit eine wichtige Aufgabe, da die Umbruchszeit übergenerationell nachwirkt. Hier setzt das Social-Media-Projekt „Wir in Ost und West“ an, indem Jugendliche faktenbasiert und unterhaltsam an Informationen kommen. Jugendliche heute sind „Digital Natives“, die sich sicher in den Sozialen Netzwerken bewegen. Die Vermittlung von Medienkompetenz ist dennoch eine zentrale Aufgabe, um zum Beispiel einseitigen Bildern und einer Mythenbildung in Bezug auf die DDR-Geschichte entgegenzutreten.“

Auf dem Podium diskutieren Staatsminister Carsten Schneider, Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland, Janina Franke (Projektleitung eduversum), Lisa Trebs (Projekt (K)Einheit), Dr. Martin Kriemann (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) sowie Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler. Durch die Veranstaltung führt Moderator und Journalist Eric Marr. Es begrüßt Katharina Hochmuth für die Bundesstiftung Aufarbeitung.

Bei dem Instagram-Kanal „Wir in Ost und West“ handelt es sich um ein Projekt zur politischen Jugendbildung. Mit dem aktivierenden Aufklärungs- und Informationsangebot werden Jugendliche und junge Erwachsene zur Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Geschichte angeregt und das gegenseitige Verständnis auf Augenhöhe wird gestärkt. Alle Inhalte und die Erkenntnisse aus dem Projekt werden auch anderen Trägern der Bildungsarbeit (Schulen, aber auch Volksschulen und Vereinen) zur Verfügung gestellt.

„Wir in Ost und West“ wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland. Die Koordination des Fachbeirats und Beratung des Projektes erfolgt durch die Bundesstiftung Aufarbeitung. Die Veranstaltung findet in der Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin statt und wird live auf YouTube übertragen. https://www.youtube.com/watch?v=PYvANJsSZ6g

Pressekontakt und Anmeldung sowie weitere Informationen:

Bei Fragen zur Veranstaltung oder zum Instagram-Kanal können Interessierte sich per E-Mail an das Projektteam wiow@eduversum.de wenden.

Jonathan Harnisch

Pressereferent

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kronenstraße 5 | 10117 Berlin | Tel. 030 / 31 98 95 225

j.harnisch@bundesstiftung-aufarbeitung.de | www.bundesstiftung-aufarbeitung.de | facebook.com/BundesstiftungAufarbeitung

Datenschutz: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/datenschutz

Unsere aktuelle Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“: www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/frauenausstellung

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