Korrektur – Psychreport der DAK-Gesundheit 2025
fehlerhafte Interpretation bei Diagnoseschlüsseln
Wir informieren hiermit über eine fehlerhafte Interpretation bei Diagnoseschlüsseln im aktuellen Psychreport der DAK-Gesundheit. Für die Auswertung des IGES Instituts zum Psychreport 2025 der DAK-Gesundheit hat es eine Umstellung der Datenlieferung gegeben. Dadurch kam es in der IGES-Analyse zu einer fehlerhaften Interpretation und Schlussfolgerung bei Diagnoseschlüsseln. Dies trifft für die Kernaussage unserer Pressemeldung vom 24. März 2025 zu, wonach die Fehltage aufgrund von Depressionen zwischen den Jahren 2023 und 2024 um 50 Prozent angestiegen seien. Diese Aussage ist nach Rücksprache und Prüfung durch das IGES Institut falsch. Der Wert der Fehltage durch eine Depression für 2024 ist nach jetziger Erkenntnis zutreffend und plausibel in Bezug auf vorliegende Vergleichsdaten anderer Krankenkassen. Der Vergleich zum Vorjahreswert war allerdings aus methodischen Gründen für diese Diagnose nicht zulässig, da sich die Häufung der Depressionsdiagnosen auch durch die veränderte Zählung bei mehreren Diagnosen pro AU-Fall ergeben kann. Wir bedauern die Darstellung, bitten für den Fehler um Entschuldigung und ziehen unser Pressepaket zum Psychreport 2025 zurück. Eine überarbeitete Fassung der Pressemeldung werden wir in Kürze zur Verfügung stellen.
Für die DAK-Gesundheit bleibt die Entwicklung der psychischen Erkrankungen und ihrer Auswirkung auf die Arbeitswelt ein wichtiges Thema, zu dem es weiterhin eine verstärkte Aufklärung über Ursachen und Hilfsangebote geben muss.
DAK-Gesundheit Rüdiger Scharf Stabsbereichsleiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher Telefon: 040-2364 855 9411 E-Mail: presse@dak.de